ich hab vor kurzem erfahren, dass wenn man in CDG ankommt, dann mit der metro in die stadt fahrt, man einige "gesetzeshüter" mit MASCHINENGEWEHREN vorfindet. diese scheinen die metro-benutzer schützen zu wollen. ist dies wahr, bernard?
weiters: in der nacht in der falschen gegend spazieren zu gehen ist wohl auch keine gute idee; welche sind die 'ungeeigneten gegenden' am abend?
was kann ich abends machen? wo kanns gefährlich werden? würde ein pfefferspray und so nützen?
"Das absolute Wissen führt zum Pessimismus: die Kunst ist das Heilmittel dagegen." Friedrich Nietzsche
ebenso, wie auf anderen Flughäfen (auch hier in good old Germany), stehen in Paris auch mal etwas martialisch ausgerüstete Gesetzeshüter rum. das ist aber kein Indiz für überdurchschnittliche Kriminalität, sondern Trend in unserer Terrorismus-verängstigten Welt. Also kein Grund zur Beunruhigung.
Im CDG gelten die gleichen Verhaltensregeln, wie auf alle anderen Flüghäfen auch: - Gepäck immer bei sich behalten - gesundes Mißtrauen bei Hilfsangeboten, Einladungen oder Anordnungen von Personen, die offensichtlich keiner offiziellen Tätigkeit nachgehen - nichts annehmen, nichts kaufen - bei Problemen an offizielles Personal wenden. Die Lufthansa-Mitarbeiter sprechen alle Deutsch, Mitarbeiter anderer Airlines sprechen immer wenigstens Englisch.
Übrigens: es kann auch mal passieren, daß man mitten in Paris mit schweren Waffen ausgerüstete Polizeieinheiten sieht. Es handelt sich hier um Spezialeinheiten (Drogen-, Schwerstkriminalität- und Terrorismusbekämpfung), die vor allem Präsenz zeigen oder die gerade mal wieder den Auftrag haben, vor allem politische Prominenz zu bewachen.
Wir sind in all den Jahren in Paris bisher nur ein einziges Mal wirklich in eine kritische Situation geraten, als vor Jahren in der Metrostation St. Michel ein Bombe explodierte. Wir haben zwar nichts abbekommen, wurden aber natürlich von den Polizeieinheiten eingehend -sehr eingehend- kontrolliert. Aber das war ja auch logisch bei so einer Sache.
Ansonsten ist Paris eben Großstadt. Mit allen Gefahren und Risiken, die so eine Stadt eben immer hat: vor allem Diebstählen, seltener Raub und ganz selten noch schlimmeren Gefahren ist der Tourist ausgesetzt. Einfache Vorsorge kann gut schützen: - Geld immer in einer Innentasche oder Brsutbeutel, bis auf das Kleingeld - das lieber locker in die Hosentasche -, große Beträge in den Hotelsafe - Nicht mit Kameras usw. rumprotzen, sondern verstauen - Brillis, Rolex usw. zu hause lassen - In Metros wenn möglich immer Sitzplatz suchen - Geldbörse nie in der Gesäßtasche - Umhängetaschen nie achtlos auf dem Rücken baumeln lassen (vor allem in Menschenansammlungen) - Damen sollten am besten keine Handtaschen bei sich haben - Nach Einbruch der Dunkelheit keine Spaziergänge in den Vororten (andere Seite der Ringautobahn) unternehmen - Nach 22 Uhr entweder auf Metro zugunsten von Bus und Taxi verzichten oder zumindest immer in den ersten Wagen einsteigen. - Nichts kaufen oder annehmen von "wohlmeinenden Unbekannten". - Nie mit Unbekannten mitgehen - und wenn er noch so freundlich tut! - An Geldautomaten die übliche Vorsicht walten lassen - so diskret ,wie möglich mit Geld umgehen - das Quartier Goutte d'Or (Barbés-Rochechourd, Clignancourt) besser in der Nacht nicht besuchen
Klingt jetzt ein wenig verschreckend, soll es aber nicht sein. Paris ist kein Sündenbabel und kein Zentrum des Verbrechens. Es gibt auch in New York oder Berlin Stadtviertel, in die ein Tourist besser nicht sollte, vor allem in der Nacht. Er sollte immer bedenken, daß er potentiell interessant für Kleinkriminelle ist, schon weil er sich nicht so auskennt und die Sprache nicht so beherrscht.
Ich habe mir angewöhnt, in der Potasche der Hose Tempos mit mir rumzuschleppen. Die wurden mir inzwischen ein mal geklaut und ein mal hat man es versucht! Ich hab's den Bösewichten gegönnt!
Pfefferspray würde ich sein lassen. Wenn man nicht wirklich punktgenau trifft, dann gefährdet man sich selber auf's Höchste. Wenn man in eine gefährliche Situation kommt, dann sich am besten mit dem Wertvollsten (dem eigenen Leben und der Gesundheit) zufrieden geben und alles andere, wenn es denn sein muß, hergeben. Verluste kann man verschmerzen.
hier die Antworten zu o.a. Fragen, die ich u.a. nochmals zitiert habe:
ab wo genau? zählt dazu eine von diesen inneren stadtteilen: Ternes, Wagram, Montmartre, Chaillot, St GErman des Pres, Quartier Latin, Montparnasse, Bercy, Grenelle? Nein. Gemeint sind wirklich die Vororte, die nicht mehr zum eigentlichen Paris gehören. Erkenntlich an den Postleitzahlen, die nicht mehr mit 75 beginnen und an den Autokennzeichen, die nichtmehr mit 75 enden. Oder einfach an der breiten Ringautobahn, die wie eine Stadtmauer rund um das eigentliche Paris verläuft.
was würdest du raten, wäre die sicherste und billigste weise nach 22uhr, mit einiges gepäck, vom stadtinneren nach orly zu kommen, wenn nicht metro? Am sichersten ist das Taxi (leider auch am teuersten). Nächste Möglichkeit ist der Orlybus, ein Bus, der speziell für die Passagiere, die ab Orly fliegen, direkt von zentraler Steller in Paris zum Flughafen Orly fahren. Ist auch erheblich billiger - so um und bei 10 €. Wer zum CDG will, für den gibt es dann den Roissybus.
sorry, nicht aus deutschland, und wenn ich auf den wiener flughafen geh, seh ich normale wachen, aber keine 'maschinen-gewehr-menschen' Also ich habe schon solche Typen in Deutschland gesehen. Allerdings eher dann, wenn gerade mal wieder ein Anschlag passierte. Sonst halten sich diese Menschen etwas diskreter im Hintergrund, z.B. auf dem Rollfeld. Aber gesehen habe ich diese Terminatoren wirklich schon.
Hallo! Wie sieht es denn aus in den Gegenden Metro: St.Georges , oder Poissonnière ????
Fliege im Mai mit einer Freundin nach Paris und ich hätte da jetzt 2 Hotels in diesen Gegenden in der engeren Wahl. Will aber auch nicht unbedingt in einer, sagen wir "heruntergekommenen" Gegend landen. Kann mir wer sagen wie es dort so aussieht bitte.
Poissonière liegt am westlichen Rande des 10. Arr. Eine lebendige, sehr bürgerliche Gegend, gut geeignet ein wenig echtes Paris kennen zu lernen. Es wird Menschen Spaß machen, die gerne eintauchen möchten in das vrai Paris. St. Georges liegt unterhalb von Pigalle, zeigt eine ähnliche Konstellation, allerdings mit noch ein paar wenigen Ausläufern, die (allerdings sehr sehr dezent) ein wenig mit Rotlicht zu tun haben. Ich mag das. Aber nicht jeder kann damit klarkommen. Ich fände beide Hotels recht interessant, um Paris mal nicht so mondän zu erleben.
Rotlicht - Hilfe!! Die Reise ist ein Geschenk für meine beste Freundin, die fragt mich ob ich spinne, wenn wir abend rausgehen und uns jeder zweite fragt "wieviel?" ;-) Hm, ansonsten finde ich es aber ganz interessant, das "echte" Paris zu erleben.
Die genauen Adressen sind: Rue Laferriere Rue Pierre Semard
Welche ist denn besser? Hoffe es ist jetzt nicht zu viel verlangt, daß du alle Straßen kennst. ;-)
keine Bange! Das Rotlicht ist wirklich sehr dezent. Niemand fragt da nach den Konditionen. und wer den blick dafür nciht hat, der merkt überhaupt nicht, daß einige ganz wenige Pigalle-Ausläufer auch hier noch hier und da mal zu finden sind. Und außerdem sehe ich gerade, daß die Rue Laferriere ganz nah an der Notre Dame de Lorette und der Rue Montmartre liegt. Das ist wirklich das gemütliche und bürgerliche Paris. Hiermit nehme ich das Rotlicht offiziell zurück! Nette und preiswerte Restaurants (Ich empfehle die jüdischen!!!) und ganz viel zu sehen, was Läden aller Art betrifft!
Die Rue Pierre Semard ist eine etwas freudlose Straße, aber nahe der Rue La Fayette, in der sich auch viele Läden befinden. Aber deutlich weniger lustig und authentisch.
Ich empfehle die erstere Adresse! Viele Grüße Bernard
das ist aber harter tobak! dann dürfte man sich auch nicht rund um das centre pompidou aufhalten, da dort richtig viele afro-pariser herumlaufen! man dürft sich auch nicht auf dem trocadero herumtreiben oder an den treppen vor sacre coeur!
ich persönlich hab noch nicht einmal was mitbekommen, sei es ne taschendiebhand in der hose(und mein portemoinaie ist immer am po) oder nachts in der ubahn! gut, mag wohl daran liegen, dass wir immer mindestens 3 stattliche kerle waren die unterwegs waren.
ich war einmal tagsüber in einem pariser vorort, glaub es war sogar oben in richtung clignancourt! sah nicht sehr nett aus und konnt mir gut vorstellen was mit uns hätte nachts passieren können! aber wir waren ja nur dort um kollegen im hotel abzuholen, sind dann mit dem taxi wieder reingefahren nach paris! die busfahrt zum hotel war schon genug für uns, das viertel sah nicht nett aus! die 2 taxen haben dann direkt 80 € gekostet, aber durch 10 war das ok! wurden auch dorthin gefahren wo wir hinwollten! begründet wurde der preis damit, ALLE Taxen sind IN Paris oder am Flughafen, da dort die meisten Touris sind! Aus Paris heraus kostet es nur die Hälfte! Naja, egal, wir leben noch!
Aber so etwas zu verallgemeinern, nicht ganz korrekt!
ich finde auch, daß die Verallgemeinerungen etwas starker Tobak sind. Ich selber warne ja auch immer mal wieder vor bestimmten Gegenden in Paris. Und es handelt sich in der Regel auch um Gegenden, die stark von Ausländern bewohnt werden. Ich würde mich aber nie dazu hinreißen lassen, deshalb pauschal zu behaupten, Nordafrikaner neigten zu Kriminalität. Dazu kenne ich zu wenig. Ich habe zwar in meinem Leben mit sehr vielen Nordafrikanern zusammengearbeitet, insgesammt ein paar Hundert, aber das sind immer noch zu wenig, um zu verallgemeinern. Außerdem: in den ganzen Jahren, in denen ich mit den vorwiegend Marokkanern (und fast gleichvielen Polen) gearbeitet habe, bin ich nie bestohlen worden oder auf andere Weise zu Schaden gekommen. Im Gegenteil: ich habe viele Freunde gefunden.
Ich weiß aber auch, daß die Gegenden, vor denen ich warne, noch andere Gemeinsamkeiten haben. Die Bewohner sind sehr arm. Ärmer noch, als Asylanten und Sozialhilfeempfänger in Deutschland. es ist keine Weisheit von mir, festzustellen, daß Armut und Kriminalität miteinander in Beziehung stehen. Wenn die Ärmsten der Armen mitten im Überfluß leben, wer will ihnen verdenken, zu versuchen, etwas davon ab zu bekommen? Sie haben keine Chance auf eine halbwegs erträgliche Zukunft in Frankreich. Es gibt keinen Zugang zu den höheren Schulen, kaum Hilfe auf sozialem Sektor und wenn sie überhaupt Arbeit bekommen, werden sie schamlos und oft schon kriminell von den Arbeitgebern ausgenutzt. Verhalten sich Arbeitgeber in Deutschland schon ausgesprochen asozial, dann können sie in La France, mal abgesehen von den Betreiben, die durch Betriebsräte und Gewerkschaften kontrolliert werden, als schamlos bezeichnet werden. Die Menschen lernen also, daß Armut oft in Verbindung steht mit absoluter Machtlosigkeit, aus ihr herauszukommen. Es wird sogar regelrecht verhindert. Wie würde man in so einer Situation selber reagieren? Und dennoch gibt es sehr viele dieser Menschen, die nicht in die Kriminalität abrutschen, obwohl es eigentlich nachvollziehbar wäre.
Außerdem: den volkswirtsschaftlichen Schaden richten nicht kleine Diebe an. Den echten Schaden richten Menschen an, die ausgesprochen gut gekleidet sind, meist zur Westeuropäischen Volksgruppe gehören, Kravatte tragen, gut situiert sind, ein teures Auto fahren, sich Manager, Politiker, Bänker und Geschäftsleute nennen. Zwischendurch hört man mal davon, wenn sie gar zu dumm waren. Aber von der riesigen Dunkelziffer werden wir nie erfahren.
Nein, es sind nicht d i e Nordafrikaner oder andere Volksgruppen, die kriminell sind. Es sind einige von Ihnen und viele von Ihnen haben wir und unsere Mitmenschen dazu getrieben.
@ Michel. Hallo Michel, endlich traut sich mal jemand auszusprechen was Tatsache ist. Selbst wenn es für manchen wie "starker Tobak" klingt, warum darf man die Wahrheit nicht aussprechen? In den USA werden die meisten Verbrechen von Schwarzen verübt, wieso darf man das nicht sagen ? Ich selber bin Polizeibeamter. 90% aller Personen, welche wir nachts kontrollieren, haben Namen die man buchstabieren muß. Von diesen 90% sind widerum die allermeisten vorbestraft. Warum ist das zu nennen politisch nicht korrekt?
Ich bin sehr oft in Paris und muß Michel in allen Punkten vollkommen recht geben. Die offensichtlich meiste Gefahr geht einfach von den Afrikanern aus, da hilft nur, besagte Viertel komplett zu meiden.
Was ich wohl auch nie verstehen werde : Wieso versuchen einige Menschen immer wieder Kriminelle in Schutz zu nehmen , nur weil diese eine dunkle Hautfarbe haben ? (sorry Bernard )
Arm zu sein rechtfertigt keine kriminelle Handlungen !
Ich lese mit Interesse die Reaktionen auf meine Zuschrift. Man kann die Kriminalität der Afrikaner verstehen, vielleicht sogar rechtfertigen. Aber man kann sie in Paris nicht ignorieren. Ich war oft beruflich und privat in Paris. Ich kam spät abends auf dem Gare de l' Est und Gare du Nord an. Einige Male versuchten Afrikaner mir den Weg zu versperren. Sie fragten immer: "Avez vous une cigarrette? Vous n' etes pas fumeur?" Zu deutsch: "Haben Sie eine Zigarette? Sind Sie kein Raucher?" Einmal versuchten sie mich in eine Seitengasse zu zerren. Dies geschah auf dem Boulevard de Strasbourg und Boulevard de Sebastopol. Ein anderes Mal kaufte ich nahe beim Gare du Nord eine Zeitung an einem Kiosk. Ich erhielt plötzlich einen Schlag in den Rücken und jemand versuchte mir das Portemonnaie zu entreißen. Ich hatte es aber fest im Griff. Als ich mich umdrehte, lief ein Neger weg. Gleich hinter dem Gare du Nord ist das Afrikanerviertel Quartier Barbes. Hier stehen oft Verbände der Spezialpolizei CRS, die mit Gewehren bewaffnet sind. Ich mußte mich in dieser Gegend bewegen, da ich dort in Hotels übernachtete und da dort ein Büro meines Arbeitgebers war. Ein anderes Mal nannte mich eine schwarze Angestellte in einen Schnellrestaurant "Schakal".
na ja, man kann doch das Betteln um Zigaretten (oder um Kleingeld) nicht ernsthaft als Kriminalität bezeichnen, auch wenn das inzwischen hier und da mit gewisser Zudringleichkeit geschieht. Ich habe mich eingehend mit meiner Frau besprochen, damit ich mich nicht selber belüge, denn ich war der Meinung, bisher von deutlich mehr Europäern um Zigaretten angebettelt worden zu sein in Paris, als von Afrikanern. Aber sie hat mir uneingeschränkt recht gegeben. Das Betteln um Kleingeld konnten wir 2 Gruppen in nahezu gleicher Intensität zuschreiben: Sinti und Roma (hier im Wesentlichen Frauen und Kinder) und Franzosen aus der Gruppe der Clochards (Frauen und Männer).
Sehr witzig fand ich die Aussage, daß Michel seine Erfahrungen intensiv in der Goutte d'Or gemacht hat. Wenn ich mich in Hamburg sehr oft auf St. Pauli aufhalte, weil ich da z.B. täglich arbeite, dann müsste ich dann aus tiefster Überzeugung behaupten, daß in Hamburg wirklich an jeder Ecke eine Prostituierte steht, die mich teilweise mit Gewalt, in dem sie mich an der Kleidung wegzieht, zu etwas zwingen will, was nicht in meinem Sinn steht. Oder, um wieder auf Paris zurück zu kommen, wenn sich mein Hotel oder Arbeitsplatz in der Rue d'Ivry bzw. in der Avenue de Choisy befindet, dann schlicht zu behaupten, daß a. Paris nur noch aus Asiaten besteht und b. alle Verbrecher sind, weil ich nur solche sah, die Böses anstellt haben. Für die, die Paris nicht so genau kennen: in den beiden o.a. Straßen erstreckt sich das Chinesenviertel Tolbiac. Und hier geht es auch nicht so ganz ohne zu. Und logischerweise werden Verbrechen an Orten, wo bestimmte Menschen wohnen, auch am meisten von eben diesen bestimmten Menschen verübt.
Doch Michel hat recht mit seiner Warnung, die Kriminalität in Paris nicht zu unterschätzen. Diese Aussage gilt für alle Großstädte, gerade wenn sie touristischer Anziehungspunkt sind. Denn dann sind sie auch Anziehungspunkt für die Profis des dunklen Gewerbes. Es gibt in solchen Städten einen regelrechten Verbrechertourismus besonders zu Zeiten der Hauptsaison. Denn Touristen sind dankbare (natürlich nur im übertragenen Sinne) Opfer: sie haben meist Geld und Wertsachen (Kamera, Video, Handy) dabei, sind ständig abgelenkt, da sie natürlich um sich rumschauen, um nichts zu verpassen, sind unsicher, weil sie sich nicht auskennen und sie sprechen oft die Sprache des Landes nicht. Meine Lieblingsfrage zu diesem Thema: Wer weiß aus dem Handgelenk raus, wie der Hilferuf auf Französisch geht? Auf Englisch wissen wir es. Aber auf Spanisch, Italienisch, Dänisch, Türkisch, Griechisch? Alles typsche Urlaubsländer der Deutschen!
Michel hat also sehr recht, allen Reisenden zu raten, sich auch vor der Reise Gedanken um Kriminalität zu machen.
Meine Geldbörse wurde auch schon Ziel einer Taschendiebattacke. Tut mir Leid, aber es war auch hier eine fröhliche Mischung aller Nationalitäten, die es versucht haben. Versucht. Denn meine Kohle befindet sich nicht in der Gesäßtasche - dennoch ist sie verlockend dick und prall. Auf diese Weise kann ich bisher den Verlust verschiedener Packungen Tempos beklagen. Mein Geld in Scheinen befindet sich in einer angeketteten Geldbörse in der vorderen Hosentasche. Das Geld in Münzen in der anderen vorderen Hosentasche. Kaufe ich am Morgen meine Zeitung, die Corissants und mein noch warmes Baguette, dann hole ich nur ein paar Münzen aus der Tasche. Oder aus der Brusttasche des Hemdes den 5 bzw. 10-Euro-Schein. Meine Kamera und mein Handy trage ich nie sichtbar rum und meine Frau verzichtet auf Handtaschen, vor allem auf die mit dem Schulterriemen. Ganz ehrlich: uns ist bisher noch nichts (mal abgesehen von o.a. Tempos) abhanden gekommen - wir haben allerdings öfter Diebstähle beobachtet. Wir kamen nicht umhin, auch dem Bestohlenen eine Mitschuld zu geben und machen uns seitdem gerne den Spaß, durch Paris zu gehen und nach Möglichkeiten zu schauen, Menschen galant um Ihr Eigentum zu bringen. Das hat 2 Vorteile: man amüsiert sich prächtig und man lernt draus, denn es schärft den Blick auch für sein eigenes Verhalten.
Zusammenfassung: das der Schwerpunkt der Kriminalität in Gegenden mit großem Anteil an Ausländern bei eben diesen Ausländern liegt, ist kein Wunder. Das die Kriminalitätsrate in Metropolen höher liegt, ist auch nicht erstaunlich. Und das alte Sprichwort von der Gefahr, in die man sich nicht unbedingt begeben sollte, gilt noch immer.
Ein Beispiel zum Schluß: im letzten Jahr um diese Zeit wurde in Paris eine junge deutsche Touristin ermordet. Der Täter wurde gefasst, deshalb wurde auch bekannt, was geschah. Sie spazierte über den Père Lachaise, der ja, wie die Kundigen wissen, recht belebt ist. Dort wurde sie von einem Mann angesprochen, der ihr von einem sehr schönen kleinen und sehr alten Friedhof nur ein paar Straßen weiter berichtete. Er bot ihr an, sie zu begleiten. Sie ging mit diesem, ihr völlig unbekannten Menschen in den Tod. Gesundes Misstrauen hätte die junge Frau gerettet.
Eines noch: woher ich so klug daherrede, was Kriminalität betrifft? Die Menschen, die ich beruflich um mich habe, sind oder waren samt sonders Insassen von Justizvollzugsanstalten oder waren Opfer von Straftaten. Ich kenne hunderte von Schicksalen, von der einen oder der anderen Seite. Wenn die Sache vergleichsweise glimpflich ausgeht, dann muß ich den Opfern oft sagen, dass sie selber einen nicht unerheblichen Anteil daran hatten, die Straftat erst möglich zu machen. Und den Tätern sage ich:" Ich verachte Eure Tat zutiefst und bin vom Sinn der Bestrafung überzeugt. Als Menschen jedoch respektiere ich Euch, wie ich jeden Menschen respektiere. Und ich versuche zu helfen. Denn nur wenn es Helfende gibt, dann besteht eine kleine Chance, dass ein Täter keine weiteren Straftaten mehr begeht. Kriminelle einfach nur zu verachten und demensprechend zu agieren, ist der einfachste Weg. Und der ist, wie bekannt, manches Mal eine Sackgasse.
So, nun ist aber gut mit diesem Thema. Zumindest für mich.
Herzliche Grüße an alle und ich wünsche Euch, immer mit offenen Augen durch's Leben zu gehen!
Bernard findet meine Behauptungen witzig. Wer sich in französischen Großstädten etwas auskennt, weiß, daß die Frage von Afrikanern um eine Zigarette kein Betteln um einen Glimmstengel ist. Wie in Deutschland gibt es auch in Frankreich eine Kriminellensprache. Aussagen sind nicht wörtlich gemeint. Oft geht es darum, jemanden in ein Gespräch zu verwickeln und abzulenken, um ihn leichter zu berauben und zu bestehlen. Auch ist die Zigarettenfrage typisch für Rauschgifthändler. Männliche Prostituierte versuchen auf diese Weise Kontakte zu aufzunehmen. Nordafrikaner sind bekanntermaßen oft homosexuell. Dies ist für eine Weltstadt nicht außergewöhnlich. Allerdings hinderten sie mich minutenlang am Weitergehen , indem sie mich einkesselten und anrempelten. Sie verschwanden, wenn auf der Straße eine größere Zahl von Autos kam. Dies geschah mehrere Male. Ich gehe davon aus, daß dies kein Witz war. Auch Stadtsteicher (Clochards) baten mich gelegentlich um Geld. Sie hinderten mich nie am Weitergehen oder hielten mich fest. Die Afrikaner zogen mich nicht nur an der Kleidung weg, wie dies vielleicht Damen des ältesten Gewerbes in Hamburg-St. Pauli tun. Sie packten mich an beiden Armen und schleiften mich über den Bürgersteig bis zu einer Gasse. Als ich mich widersetzte und um mich schlug, ließen sie von mir ab und liefen weg. Bernard schreibt von Prostituierten. In dieser Gegend am Boulevard de Strasbourg und Boulevard de Sebastopol gibt es jede Menge Prostituierte, insbesondere in der Rue St. Denis und Rue Blondel. Ich habe nie gesehen, daß sie versuchten Passanten festzuhalten. Sie haben mich nie belästigt, obwohl ich mich in dieser Gegend oft aufhielt. Eigenartigerweise waren es nur Afrikaner. Bernard schreibt, dass in dem besagten Viertel viele Einwohner Afrikaner seien und daher auch die Kriminellen. Die Einwohner sind gemischt. Es überwiegen die Franzosen. Durch die beiden Bahnhöfe Gare du Nord und Gare de l' Est und die vielen Hotels halten sich dort nur relativ wenige Afrikaner auf. Reine Afrikanerviertel betritt ohnehin kein vernünftiger Europäer. Ein Wort zu den Asiaten. Ich habe in Paris viele asiatische Zuwanderer aus früheren französischen Kolonien (Vietnam, Laos, Kambodscha) kennengelernt. Ihre Kriminalitätsneigung war gleich null. Auch in den Stadtvierteln, in denen sie konzentriert sind, wurde ich nie belästigt. Es gab dort gute Restaurants.
ich habe in deinem Text gelesen, dass man nach 22 Uhr auf die Metro verzichten sollte. Dummerweise kommt mein Zug erst um 22.30 in Paris an (gare de l'est) und ich muss dann noch die halbe Stadt durchqueren (ich muss ins 16. Arrondissement). Als Student kann ich mir nicht so gut ein Taxi leisten. Wie sind denn die Busverbindungen organisiert? Kann ich dann auch ohne Weiteres vom Bahnhof aus mit dem Bus fahren? Weisst du zufällig die Linie? Vielen Dank schonmal!
mein Rat, die Metro nach 22 nicht mehr zu nehmen, bezog sich vor allem auf Fahrten an die Stadtränder im Norden und Osten. Eine Fahrt vom Gare de l'Est in das 16. Arrondissement bleibt im Innenstadtbereich, ist also nicht mit besonderem Risiko behaftet.
Die Fahrt mit dem Bus am Abend ist beschwerlich. Es fahren nur noch wenige Busse nach 20 Uhr. Für Dich käme da nur diese Fahrt in Frage: mit der Linie 31 ab Gare del'Est bis Endstation Charles de Gaulle - Étoile. Hier beginnt das 16.. Liegt das Ziel noch zu weit weg für einen Fußweg, könntest du hier umsteigen in die Linie 52. Das ist um diese Zeit busmäßig die einzige Möglichkeit, um vom Gare de l'Est ins 16. zu kommen. Die 52 bedient in etwa folgende Straßen im 16.: Avenue Victor Hugo, Rue de la Pompe und Rue La Fontaine. Endstation ist an der Porte d'Auteuil. Die Fahrt ist sehr lang. Deshalb würde ich in Deinem Fall doch eher die Metro nehmen. Vorsichtsmaßnahmen: am Bahnhof zu Gruppen vertrauenswürdiger Menschen stellen, den ersten Wagen nehmen.
Michel hat vollkommen recht. Ich habe ein Busineness in Paris. Meine internationalen Gaeste wurden nie von Franzosen bedroht, bestohlen, erpresst, vergewaltigt. Aber immer Afrikaner!
Einmal war ich so dumm, einen Afrikaner einzustellen. Es hat keinen Sinn. Warum glaubt ihr, dass die "armen" Franzosen sich mit Digicodes und Kameras und Sicherheitspersonal etc schuetzen. Alte Frauen haben in ihrem eigenen Haus Angst ! im Fahrstuhl.
Konsequenz ist,dass wenn jemand mit Akzent nach dem Weg fragt, die Menschen Angst haben. Probiert es einmal aus....man kann kaum SVP aussprechen und sieht die Panik in den Gesichtern und sie fliehen....
Meine Frau wurde in der Disco beleidigt....Algier. Und sie leben alle von der allocation sociale und begehen nebenbei Verbrechen.
Nun, entweder man reinigt Frankreich oder die Zeichen stehen auf Buergerkrieg.
ich bin mir nicht sicher ob du hier im richtigen forum gelandet bist...
ich wohne seit 2 jahren in paris und hatte noch nie probleme weder mit den franzosen noch mit afrikanern. dagegen wurde ich bei meinem letzten deutschlandaufenthalt von ein paar deutschen angepöbelt und mit übelsten schimpfworten beleidigt an denen ich nur vorbeigegangen bin. ist mir in paris noch nie passiert.
das kommt halt immer auf das eigene verhalten an. ist man freundlich wird man freundlich behandelt, auch mit akzent. läßt man jedoch den touristen raushängen dem angst und vorurteile ins gesicht geschrieben steht wenn ein mensch mit dunkler hautfarbe vorbeigeht, dann bekommt man auch eine entsprechende reaktion.
viele der "afrikaner" sind übrigens franzosen mit französischem pass. du bist der ausländer !
hat dich ja niemand gezwungen dein business in paris zu betreiben...
Bonjour letatcestmoi, Bonjour Roquette, Bonjour Peter, Bonjour Hotelier und Bonjour an alle
diesen Post werdet ihr an 4 Stellen gleichlautend finden. Nämlich in den Threads - Wie gefährlich ist Paris - Ibis - Paris mit Kind - Mit leerem Geldbeutel aus Paris zurück
Da haben die 4 oben einzeln Begrüßten gestern 4 Posts gesetzt, die alle eine erstaunliche Ähnlichkeit haben. Erstaunlich war auch die enge zeitliche Nähe: 23:37 Uhr, 23:33 uhr, 23:45 Uhr und 23:58 Uhr. Alle drückten eine bestürzende Abneigung gegen Paris, seine Bewohner und seine Preise aus. Diese Worte in dieser Form und mit dieser Wortwahl habe ich aber schon mal gehört. Ich glaube sie kamen aus dem Munde von Franzosen aus dem Umfeld der Front National. Dennoch soll jeder das Recht haben, seine Meinung zu äußern. Ich bitte nur darum, politische Äußerungen der extremen Art und rassistische Wortwahl für sich zu behalten. Sie sind nicht passend in diesem Forum. Hier geht es um Reisen in die Stadt Paris. Und wie selten Reisenden etwas in Paris passiert, kann man in diesem Forum, das es ja auch schon eine ganze Zeit lang gibt, recht gut ablesen: so gut wie gar nicht. Denn kaum jemand berichtete hier von negativen Erlebnissen - von Kriminalität Reisenden gegenüber kann ich mich gar nicht erinnern (mal abgesehen von den 2 erfolglosen Taschendieben bei mir, von denen ich immer wieder gerne erzähle, auch wenn es Jahre her ist).
Ich bitte darum, sachlich zu bleiben. Und ich bitte darum, nicht die Möglichkeit, seinen Namen selber für die Posts wählen zu können, dafür ausnutzen, so zu tun, als würden unterschiedliche Personen sich zu Worte melden. Das ist unehrlich. Und sich dann auch noch auf diese Weise über unehrliche und schlimme Mitmenschen zu beschweren, ist doch irgendwie etwas ... ich weiß nicht, wie ich das nennen soll, ohne selber unsachlich zu werden.
Ich verweise auf die Nutzungsbedingungen des Forums: Beiträge, die die Würde von Menschen verletzen oder grob unsachliche, beleidigende oder bewußt falsche Informationen enthalten, werden gelöscht. Was ich dann auch tun werde. Diese Beiträge lasse ich jedoch drin. Kann ich auch ruhig. Sie sind derart entlarvend, dass es schon fast witzig ist.
Hallo, wir sind ja gerade aus Paris zurückgekommen und können nicht sagen, dass wir an irgendeiner Stelle Angst hatten oder uns bedroht fühlten - obwohl wir direkt am Bld. de Clichy gewohnt haben.... Lästig waren die Afrikaner lediglich an Sacre Coeur - aber diese Tour mit den Bändern gibt es auch in anderen Touristen-Vierteln, z.B. auf den Kanaren. An unser Hotelrezeption sind wir sehr nett bedient worden - obwohl es Afrikaner waren!!!! LG, Monika
ich könnte jetzt sagen: "Na, hab' ich's nicht gesagt?" Tue ich aber nicht. Und das die Afrikaner vor Sacré Coeur auch ein wenig vom Touristenkuchen abhaben wollen, kann man ihnen nicht verdenken, finde ich. Gleich hinter der Sacré Coeur an der Place du Tertre kommen die "weißen" Franzosen auf einen zu und versuchen Scherenschnitte und Portraits zu verkaufen und die, so mein Empfinden, sind zum Teil erheblich nerviger.
Paris ist eine Sucht, von der ich nie loskommen werde. Egal was sich in meinem Leben so getan hat, öfter nach Paris fahren um einfach nur die Vielfalt zu geniessen - das ist immer gleich geblieben.
***** Paris atmen, stärkt die Seele. Victor Hugo *****
Ich habe nie solche Regenbogen gesehen wie über der Stadt Paris, ich habe auch nie solchen Regen gesehen - o Gott, ich habe Heimweh. Katherine Anne Porter
+++++ Ajoutez deux lettres - Paris: c'est le paradis.
Jules Renard
Paris und nochmals Paris. Alles was in dieser Stadt Spaß macht. Außerdem noch die Kunst internationaler Küche (was wohl auch sonst?), Musik von 50-ern bis zu den 80-ern, vor allem Instrumentale, aber auch Charts, Formel 1, Werder Bremen. Aufgrund meiner ehemaligen Berufstätigkeit: Zirkus und Varieté. Und ganz viel lesen, vor allem alles, was auch nur am Rande mit Paris zu tun hat.
na ja, man kann doch das Betteln um Zigaretten (oder um Kleingeld) nicht ernsthaft als Kriminalität bezeichnen, auch wenn das inzwischen hier und da mit gewisser Zudringleichkeit geschieht. Ich habe mich eingehend mit meiner Frau besprochen, damit ich mich nicht selber belüge, denn ich war der Meinung, bisher von deutlich mehr Europäern um Zigaretten angebettelt worden zu sein in Paris, als von Afrikanern. Aber sie hat mir uneingeschränkt recht gegeben. Das Betteln um Kleingeld konnten wir 2 Gruppen in nahezu gleicher Intensität zuschreiben: Sinti und Roma (hier im Wesentlichen Frauen und Kinder) und Franzosen aus der Gruppe der Clochards (Frauen und Männer).
Sehr witzig fand ich die Aussage, daß Michel seine Erfahrungen intensiv in der Goutte d'Or gemacht hat. Wenn ich mich in Hamburg sehr oft auf St. Pauli aufhalte, weil ich da z.B. täglich arbeite, dann müsste ich dann aus tiefster Überzeugung behaupten, daß in Hamburg wirklich an jeder Ecke eine Prostituierte steht, die mich teilweise mit Gewalt, in dem sie mich an der Kleidung wegzieht, zu etwas zwingen will, was nicht in meinem Sinn steht. Oder, um wieder auf Paris zurück zu kommen, wenn sich mein Hotel oder Arbeitsplatz in der Rue d'Ivry bzw. in der Avenue de Choisy befindet, dann schlicht zu behaupten, daß a. Paris nur noch aus Asiaten besteht und b. alle Verbrecher sind, weil ich nur solche sah, die Böses anstellt haben. Für die, die Paris nicht so genau kennen: in den beiden o.a. Straßen erstreckt sich das Chinesenviertel Tolbiac. Und hier geht es auch nicht so ganz ohne zu. Und logischerweise werden Verbrechen an Orten, wo bestimmte Menschen wohnen, auch am meisten von eben diesen bestimmten Menschen verübt.
Doch Michel hat recht mit seiner Warnung, die Kriminalität in Paris nicht zu unterschätzen. Diese Aussage gilt für alle Großstädte, gerade wenn sie touristischer Anziehungspunkt sind. Denn dann sind sie auch Anziehungspunkt für die Profis des dunklen Gewerbes. Es gibt in solchen Städten einen regelrechten Verbrechertourismus besonders zu Zeiten der Hauptsaison. Denn Touristen sind dankbare (natürlich nur im übertragenen Sinne) Opfer: sie haben meist Geld und Wertsachen (Kamera, Video, Handy) dabei, sind ständig abgelenkt, da sie natürlich um sich rumschauen, um nichts zu verpassen, sind unsicher, weil sie sich nicht auskennen und sie sprechen oft die Sprache des Landes nicht. Meine Lieblingsfrage zu diesem Thema: Wer weiß aus dem Handgelenk raus, wie der Hilferuf auf Französisch geht? Auf Englisch wissen wir es. Aber auf Spanisch, Italienisch, Dänisch, Türkisch, Griechisch? Alles typsche Urlaubsländer der Deutschen!
Michel hat also sehr recht, allen Reisenden zu raten, sich auch vor der Reise Gedanken um Kriminalität zu machen.
Meine Geldbörse wurde auch schon Ziel einer Taschendiebattacke. Tut mir Leid, aber es war auch hier eine fröhliche Mischung aller Nationalitäten, die es versucht haben. Versucht. Denn meine Kohle befindet sich nicht in der Gesäßtasche - dennoch ist sie verlockend dick und prall. Auf diese Weise kann ich bisher den Verlust verschiedener Packungen Tempos beklagen. Mein Geld in Scheinen befindet sich in einer angeketteten Geldbörse in der vorderen Hosentasche. Das Geld in Münzen in der anderen vorderen Hosentasche. Kaufe ich am Morgen meine Zeitung, die Corissants und mein noch warmes Baguette, dann hole ich nur ein paar Münzen aus der Tasche. Oder aus der Brusttasche des Hemdes den 5 bzw. 10-Euro-Schein. Meine Kamera und mein Handy trage ich nie sichtbar rum und meine Frau verzichtet auf Handtaschen, vor allem auf die mit dem Schulterriemen. Ganz ehrlich: uns ist bisher noch nichts (mal abgesehen von o.a. Tempos) abhanden gekommen - wir haben allerdings öfter Diebstähle beobachtet. Wir kamen nicht umhin, auch dem Bestohlenen eine Mitschuld zu geben und machen uns seitdem gerne den Spaß, durch Paris zu gehen und nach Möglichkeiten zu schauen, Menschen galant um Ihr Eigentum zu bringen. Das hat 2 Vorteile: man amüsiert sich prächtig und man lernt draus, denn es schärft den Blick auch für sein eigenes Verhalten.
Zusammenfassung: das der Schwerpunkt der Kriminalität in Gegenden mit großem Anteil an Ausländern bei eben diesen Ausländern liegt, ist kein Wunder. Das die Kriminalitätsrate in Metropolen höher liegt, ist auch nicht erstaunlich. Und das alte Sprichwort von der Gefahr, in die man sich nicht unbedingt begeben sollte, gilt noch immer.
Ein Beispiel zum Schluß: im letzten Jahr um diese Zeit wurde in Paris eine junge deutsche Touristin ermordet. Der Täter wurde gefasst, deshalb wurde auch bekannt, was geschah. Sie spazierte über den Père Lachaise, der ja, wie die Kundigen wissen, recht belebt ist. Dort wurde sie von einem Mann angesprochen, der ihr von einem sehr schönen kleinen und sehr alten Friedhof nur ein paar Straßen weiter berichtete. Er bot ihr an, sie zu begleiten. Sie ging mit diesem, ihr völlig unbekannten Menschen in den Tod. Gesundes Misstrauen hätte die junge Frau gerettet.
Eines noch: woher ich so klug daherrede, was Kriminalität betrifft? Die Menschen, die ich beruflich um mich habe, sind oder waren samt sonders Insassen von Justizvollzugsanstalten oder waren Opfer von Straftaten. Ich kenne hunderte von Schicksalen, von der einen oder der anderen Seite. Wenn die Sache vergleichsweise glimpflich ausgeht, dann muß ich den Opfern oft sagen, dass sie selber einen nicht unerheblichen Anteil daran hatten, die Straftat erst möglich zu machen. Und den Tätern sage ich:" Ich verachte Eure Tat zutiefst und bin vom Sinn der Bestrafung überzeugt. Als Menschen jedoch respektiere ich Euch, wie ich jeden Menschen respektiere. Und ich versuche zu helfen. Denn nur wenn es Helfende gibt, dann besteht eine kleine Chance, dass ein Täter keine weiteren Straftaten mehr begeht. Kriminelle einfach nur zu verachten und demensprechend zu agieren, ist der einfachste Weg. Und der ist, wie bekannt, manches Mal eine Sackgasse.
So, nun ist aber gut mit diesem Thema. Zumindest für mich.
Herzliche Grüße an alle und ich wünsche Euch, immer mit offenen Augen durch's Leben zu gehen!
Bonjour letatcestmoi, Bonjour Roquette, Bonjour Peter, Bonjour Hotelier und Bonjour an alle
diesen Post werdet ihr an 4 Stellen gleichlautend finden. Nämlich in den Threads - Wie gefährlich ist Paris - Ibis - Paris mit Kind - Mit leerem Geldbeutel aus Paris zurück
Da haben die 4 oben einzeln Begrüßten gestern 4 Posts gesetzt, die alle eine erstaunliche Ähnlichkeit haben. Erstaunlich war auch die enge zeitliche Nähe: 23:37 Uhr, 23:33 uhr, 23:45 Uhr und 23:58 Uhr. Alle drückten eine bestürzende Abneigung gegen Paris, seine Bewohner und seine Preise aus. Diese Worte in dieser Form und mit dieser Wortwahl habe ich aber schon mal gehört. Ich glaube sie kamen aus dem Munde von Franzosen aus dem Umfeld der Front National. Dennoch soll jeder das Recht haben, seine Meinung zu äußern. Ich bitte nur darum, politische Äußerungen der extremen Art und rassistische Wortwahl für sich zu behalten. Sie sind nicht passend in diesem Forum. Hier geht es um Reisen in die Stadt Paris. Und wie selten Reisenden etwas in Paris passiert, kann man in diesem Forum, das es ja auch schon eine ganze Zeit lang gibt, recht gut ablesen: so gut wie gar nicht. Denn kaum jemand berichtete hier von negativen Erlebnissen - von Kriminalität Reisenden gegenüber kann ich mich gar nicht erinnern (mal abgesehen von den 2 erfolglosen Taschendieben bei mir, von denen ich immer wieder gerne erzähle, auch wenn es Jahre her ist).
Ich bitte darum, sachlich zu bleiben. Und ich bitte darum, nicht die Möglichkeit, seinen Namen selber für die Posts wählen zu können, dafür ausnutzen, so zu tun, als würden unterschiedliche Personen sich zu Worte melden. Das ist unehrlich. Und sich dann auch noch auf diese Weise über unehrliche und schlimme Mitmenschen zu beschweren, ist doch irgendwie etwas ... ich weiß nicht, wie ich das nennen soll, ohne selber unsachlich zu werden.
Ich verweise auf die Nutzungsbedingungen des Forums: Beiträge, die die Würde von Menschen verletzen oder grob unsachliche, beleidigende oder bewußt falsche Informationen enthalten, werden gelöscht. Was ich dann auch tun werde. Diese Beiträge lasse ich jedoch drin. Kann ich auch ruhig. Sie sind derart entlarvend, dass es schon fast witzig ist.
ich kenne eine Menge Berichte von Diebstählen aus nahez uallen Städten, die sich für Städtereisen eignen. Die Gruppen, die sich mit deser Art von Tätigkeit ihren Lebensunterhalt verdienen, sind nur zum Teil einheimisch, sondern reisen Sommer für Sommer durch Europa - auch nach Paris. Vorsichtig sein muß man mit Erzählungen der Betroffenen. Wer erzählt schon gerne, daß er unvorsichtig und zu vertrauensseelig war? Wenn man dann detailliert nachfragt, kommt man oftmals zum Ergebnis, daß oftmals ein wenig (oder auch ein wenig mehr) Leichtsinn bzw. Unbedachtheit im Spiel war. Da wird im Restaurant die Handtasche oder die Jacke, in der das Geld ist, über die Stuhllehne gehängt oder auf den Boden gestellt und so weiter und so weiter. Ich bin bei diesen Geschichten sehr vorsichtig und glaube immer nur die Hälfte - nämlich die, daß Eigentum verschwunden ist.
Nichts desto trotz: es wird geklaut in Paris (und überall sonst in der Welt auch) und deshalb sollte man sein Eigentum gut sichern und ein gesundes Mißtrauen an den Tag legen. Mir wurde in all den Jahren noch nie etwas geklaut - versucht hat man es in Paris allerdings 2 mal. Das ist in 3 Jahrzehnten, von denen ich ein Jahrzehnt beruflich quer durch Europa gereist bin und regelmäßig auch in Paris war (und noch immer bin) ein akzeptabler Wert. Auf meinem Wochenmarkt in Norddeutschland in einer Stadt, die gerne als "Dorf mit Straßenbahn" bezeichnet wird, habe ich in meinem Leben bisher die meisten Diebstähle gesehen oder von ihnen gehört. Und immer war der Bestohlene in seiner Erzählung ganz vorsichtig. Wenn ich aber einen solchen Vorfall beobachtet habe, dann erwischte ich mich immer wieder bei dem Gedanken: "Geschieht ihm (ihr) ganz recht - wer derart gedankenlos sein Eigentum zur Selbstbedienung präsentiert, der muß wohl einfach mal durch Schaden klug werden!"
Also: mitdenken, vorausschauend handeln, Umfeld beobachten und immer bewußt Wertsachen sichern.
schließe mich an. Nicht gefährlicher, wie andere Ecken auch, zumal für Dich ja auch nicht die Metro Strasbourg, sondern die Metro Grands Boulevards die nähere ist. Die Station Strasbourg St. Denis wird gerne mal als "gefährlich" dargestellt, weil in der Rue St. Denis bzw. Rue Faubourg St. Denis ein alter, fast schon historischer, Strassenstrich sich befindet. Und gerader dieser Strich ist einer der wirklich harmlosen in der Stadt. Auf jedem Schritt sieht man förmlich Irma la Douce oder auch Kommissar Maigret herumlaufen. Viele kleine Bistros und Restaurants, nette Menschen, nur eben ein ganz klein wenig "rotlichtig". Wen das nicht stört, der fühlt sich hier wohl. Und wenn Du in der Rue du Faubourg Montmartre wohnst und nichts mit der Rue St. Denis zu tun haben möchtest, dann meide die Straße, was problemlos möglich ist, und Du würdest überhaupt nicht auf Ideee kommen, dass dort etwas Nachtleben sich breit macht. Die Ecke, in der Dein Hotel liegt, ist absolut nett und bürgerlich mit vielen Lokalen und vor allem sehr guten Restaurants (vor allem die jüdischen rund um die Rue Richer mit den Folies Bergeres), tolen Einmkaufs- und Spaziermöglichkeiten (vor allem bergauf immer in Richtung Montmartre). Also keine Panik, sondern auf Paris freuen. Die Ecke, in der Dein Hotel ist, ist wirklich in Ordnung!!!! Versprochen!!!!
ein wichtiger Punkt, den Proustperdu da anspricht: der Strassenverkehr in Paris. Wer nicht gerade aus einer ebenso quirligen Metropole kommt, den erschlägt es zunächst mal in Paris. Autos und auch Zweiräder kommen scheinbar aus allen Richtungen, echte Regeln, an die sich alle halten, scheint es nicht zu geben. Es gibt schon mal keine Fahrspuren - weder Geradeaus-, noch Abbiegerspuren. Vor allem Busse biegen nach rechts oder links ab, in dem sie die nicht vorhandenen Fahrspuren neben sich offensichtlich ohne Vorwarnung überqueren. Und die Ampeln sind in Paris ein echtes Abenteuer. Überfahren werden kann der arme Fussgänger sowohl bei Rot als auch bei Grün, denn bei beiden Farben wird gefahren - zum Glück bei Rot etwas weniger zahlreich und auch etwas weniger heftig. Der Unterschied für den angefahrenen Fussgänger scheint nur die Schuldfrage zu sein: hatte der Marschierer selber Rot, dann ist er auch selber schuld und muß für Schäden selber aufkommen - hatte er Grün, dann muß die Versicherung des anderen blechen.
Der Klassiker im Fernsehen ist eine Reportage von Uli Wickert vor vielen Jahren, als er dem staunenden deutschen Volk demonstrierte, wie der professionelle Pariser die Place de la Concorde überquert. Man heftet den Blick scheinbar etwa 3 Meter vor sich auf die Erde, hält die Augen halb geschlossen, neigt den Kopf leicht vor und geht einfach flotten Schrittes los. Allerdings nicht ohne aus den Augenwinkeln genauestens den Verkehr zu beobachten. Denn eigentlich ist es Sitte in Paris, dass die Autofahrer die Fussgänger gewähren lassen und anhalten (oder doch zumindest ausweichen...). Ein Blick auf die Nummernschilder überzeugt jedoch schnell, dass eine grosse Zahl von Autofahrern gar nicht aus Paris kommen und somit diesen schönen Brauch vielleicht nicht kennen. Trotzdem: wer nicht weiter läuft auf der Strasse, der hat verloren. Die Lücke, durch die man rutschte, schliesst sich und der arme Mensch steht plötzlich mitten auf der Strasse inmitten einer sich erbarmungslos fortbewegenden Blechlawine wie ein Fels in Brandung.
Den Rat des Herrn Wickert - loslaufen, so tun, als sei man völlig in Gedanken, ohne den Verkehr auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen, kann ich vollständig unterstützen. Allerdings sollte man ohne eine gewisse Erfahrung als Marschierer durch die Stadt der Lichter nicht übertreiben und den Überweg nur bei Grün benutzen. Um in der Rotphase loszulaufen, braucht man doch einen gewissen Erfahrungsschatz, bevor man sich in dieses Abenteuer wagt. Man könnte beginnen vor dem Kaufhaus Lafayette und mit dem Menschenstrom mitschwimmen, wenn er sich bei Rot über die Strasse drückt, um erst mal etwas Sicherheit zu bekommen. Allerdings hat sich in der letzten Zeit eine kleine Änderung ergeben: die Polizei schaut nicht mehr immer weg, wenn jemand bei Rot weiterläuft bzw. fährt. Da kann der Tourist im Falle eines Falles recht froh sein, wenn sein Wortschatz nicht reicht, den Wortschwall des Ordnungshüters vollständig zu verstehen. Mein Rat: ein verzweifeltes Gesicht aufsetzen, die Hände andeutungsweise scheinbar wie kurz vor dem Gebet erheben und mit brechender Stimme mehrmals "Pardon Monsieur" stammeln. Weitere Erklärungen nur auf Deutsch geben und hoffen, dass der Flic Deutsch als zweite Fremdsprache in der Schule abgewählt hat. Vorsichtshalber also auch auf Deutsch auf dumme Sprüche oder gar Beleidigungen verzichten und weiterlamentieren, wie völlig überfordert man doch sei in dieser Weltstadt.
Noch mal zurück zu den Unfällen: gesehen habe ich in alle den Jahren nur sehr sehr wenige und die waren meist Blechschäden. Der schönste passierte vor vielen Jahren auf der Étoile genau vor den Füssen eines Polizisten, der in der Mitte des Platzes vor dem Arc de Triomphe stand. Bremsen kreischten, Hupen jaulten, Reifen schrammten über den Boden, ein trockenes "Vroummmms!" und dann kehrte Stille ein. Der Flic senkte langsam seinen Blick auf das Blechknäuel vor ihm. Seine Augenbrauen hoben sich und aus tiefster Seele erfolgte ein langer Seufzer. Bedächtig korregierte er den Sitz seiner Hose und nestelte an seinem Gürtel herum. Dann drehte er sich aufreizend langsam um, begann einen kleinen Musettewalzer zu pfeifen und verdrückte sich auf die andere Seite des Platzes. Die Unfallbeteiligten warfen sich unterdessen schreiend, wie in solchen Fällen üblich, gepflegte Gemeinheiten aller Art an den Kopf, beruhigten sich dann, tauschten Versicherungsnummern aus und halfen sich sodann gegenseitig, die Schrotthaufen quer über den Platz an den Strassenrand zu schieben.
Wie man merkt, handelt es sich um eine meiner Lieblingsgeschichten zum Thema "Strassenverkehr in Paris und seine Risiken".
Aber im Ernst: es macht Sinn, nicht in Gedanken vor sich hin zu träumen, sondern mit offenen Augen durch die Stadt und vor allem über die Strassen zu laufen. Angst oder Panik wäre jedoch ein wenig übertrieben. Aber das hat Proustperdu ja auch schon gesagt.
Sicherlich gibt es im Stadtzentraum Paris (immer erkennbar an der PLZ 75...) schönere, zentralere und bessere Hotels, aber wenn Ihr keine großen Erwartungen habt, wird Euer Hotel für Euren Aufenthalt zum Schlafen schon problemlos genügen und ausreichen, wenn ihr Luxus gewollt hättet, dann hättet ihr euch sicherlich für ein anderes Hotel entschieden...
Dafür seid Ihr super nah am Gare du Clamart und könnt von dort in unter 10 Minuten den zentralen Gare Montparnasse im Süden von Paris erreichen. Von dort geht es dann super schnell mit der Metro in alle Richtungen (ggf. mit umsteigen) auch zu den French Open.
Die Ecke (südlich von Paris) ist im Normalfall auch Abends als sicher einzuschätzen, problematischer wird es oft im Norden von Paris, auch wenn ich dort auch schon öfter war, und mich dort nicht unsicher fühlte, aber das hängt auch von Tageszeit und dem politischen Klima ab.
Clamart war übrigens auch Drehort mehrerer Filme, darunter "Die fabelhafte Welt der Amélie", vielleicht erkennt ihr ja was wieder.
Also genießt Euren (ersten!?) Aufenthalt in Paris und die French Open und berichtet doch, wie es war. Das ist für viele interessant und hilfreich.
schau Dir doch einfach mal unter http://maps.google.de/maps?hl=de&tab=wl auf dem Stadtplan die Lage an - vorab: Für mich vollkommen in Ordnung und ich hätte keine Bedenken.
Ich weiß nicht in welchem Teil (oben oder unten) der Rue Germain Pilon Ihr wohnt, aber Busse fahren z.B. vom Boulevard de Clichy ab. Sehr hilfreich ist die Seite der Pariser Verkehrsbetriebe, hier gibst Du einfach Deine Adresse an (unter Arrivée) wenn Ihr die Rückfahrt sucht und unter Départ den Startpunkt (können Adressen, Metrostationen etc. sein), http://www.ratp.fr/itineraires/fr/ratp/recherche-avancee
Dann kannst Du auswählen, ob Bus/Tramway(Straßenbahn) oder Metro/RER/SNCF/Tramway oder alle Verkehrsmittel...
Finde das ganze nahezu ideal, da dann auch Umgebungspläne etc. angezeigt werden.
Es gibt auch Nachtbusse in Parism diese findest Du http://www.ratp.fr/fr/ratp/c_20530/noctilien-bus-de-nuit/
Ansonsten würde ich genauso vorsichtig sein, wie in jeder deutschen Großstadt, und ähnliche Vorkehrungen treffen. Geldbeutel in die Innentaschen der Jacke, Handtasche am besten über Kopf und auch in Menschenansammlungen auf diese aufpassen, keine Rucksäcke mit wertvollem Inhalt unbeobachtet auf dem Rücken tragen (gerade in der Metro etc.) - aber wie gesagt alles nicht viel anders als hier...
Paris ist nicht schlechter als andere Städte, oft macht nur auch hier Gelegenheit Diebe und einige Touristen machen es natürlich den Dieben auch leicht, indem diese elementare Regeln mißachten...
Solltet Ihr noch bedenken bzgl. des Apartments haben, empfehle ich Euch www.homelidays.com - da gibt es viele tolle Wohnungen!
Viele Grüße und sollten noch Fragen offen sein, einfach melden! Gute Reise und viel Spaß wünscht
schau einfach mal unter http://fb.wimdu.de/ nach, Wimdu ist ein neuer Anbieter für Zimmer-, Wohnungsvermietungen etc. und hat derzeit eine Aktion, wo es ohne Haken einen 75 Euro Gutschein gibt, musst halt nur 14 Tage nach sofortigem Erhalt des Gutscheins buchen. Nähere Informationen zum Angebot unter www.wimdu.de - gerade in Paris gibt es auch einige Zimmer, Wohungen etc., vielleicht was für Euch.
Warnen bzw. Hinweisen möchte ich Euch auf einen neuen(?!) Trick am Gare du Nord - am Abfahrtgleis des Thalys habe ich erlebt, dass gezielt deutsche Passagiere auf Deutsch von einem Herren freundlich angesprochen werden, dem angeblich sein Thalys Ticket geklaut worden ist und um Hilfe für den kurzfristigen Kauf eines Tickets bittet. Kann der Wahrheit entsprechen, ist aber für mich sehr unglaubwürdig gewesen - ggf. kann ich Hilfsbereiten nur empfehlen, dass man mit dem Herren zu einem der freundlichen Thalys Angestellten geht, die immer an den Eingangstüren des Zuges auf die Passagiere warten...
Do not matter! Ich kenne Barcelona und Berlin und natürlich Paris. Wenn du Barcelona und Berlin kennst und dich dort sicher fühlst, dann packst du Paris mit links. Ich bin selbst schon alleine in Paris gewesen, also das einzige was mir auffiel also Unterschied zu Berlin ist, dass man allein als Frau kaum so hässlich sein kann, dass man angesprochen wird, aber das war nicht gefährlich
2. Zum Thema Metro. Die einzige Schwierigkeit ist die Wahl der Fahrkarte. Das ist alles. Ansonsten kann jeder den Metroplan ohne Fremdsprachenkenntnisse verstehen und auch im u-Bahn System ist alles übersichtlich gekennzeichnet.
3. Die Avenue Ledru Rollin kenn ich! Ist ein Wohnviertel und in der Nähe vom Weggehviertel Charonne/Bastille. Nicht wirklich gefährlich. Also das mit dem 11. und ärmlich trifft höchstens in dem Teil zu, der sich dann mit dem 20. und 10. kreuzt (Belleville). Da würde ich nachts nicht alleine spazieren. Aber auch tagsüber ist das nicht gefäghrlich. Man kann den 11. irgendwie mit Kreuzberg vergleichen. Da gibt es wunderschöne Teil und weniger Schöne.
Dein P.S. - Fürs einfach anquatschen auf der Strasse! ist ignorieren immer besser. Selbst bei Auskünften nach Weg, aufpassen, dass das nicht ne Finte ist an dein Portemonnaie zu kommen. Kann halt sein, muss nicht. Französinnen lassen sich in der Regel auf der Strasse allein nicht einfach anquatschen.
lg Karin
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