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Von: Tribun28.07.2006, 12:39
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Reisebericht
Bonjour,
ich möchte mich hiermit für die Informationen die ich durch dieses Forum und durch Parisweb bekommen habe bedanken in dem ich euch einen Bericht
über unsere Parisreise vom 20.-25.07. geben. Es war mit 6 Tagen unser längster Parisaufenthalt und der Erste im Hochsommer.
Donnerstag:
Wir sind mit dem Thalys, mit 75 min Verspätung, am Gare du Nord angekommen. Wir das sind meine Frau zwei Mädchen im Alter von 11 und 15 Jahren und ich.
Als Erstes haben wir den RATP-Schalter gesucht und ihn eine Etage tiefer (Rolltreppe runter dann rechts) gefunden. Eine 2o Meter Schlange vor den Schaltern, in der ich mich schwitzend einsortierte.
Vier mal Paris Visite (5Tg.-5Zonen) und 4 mal Eurodisney s'il vous plaît. Das macht 323,95 €. Die Karte Musées et Monuments habe ich dort und nirgendwo anders bekommen.
Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann gibt es seit Juni nur noch den Museums Pass für 2, 4 oder 6 Tage. Die Karte Musées et Monuments für einen und 3 Tage gibt es nicht mehr.
Am Bahnhof ist uns die starke Militärpräsenz sofort aufgefallen. Es sind mehrere 3er-Trupps mit umgehängten Maschinenpistolen unterwegs gewesen.
So jetzt ab ins Hotel und unter die Dusche. Mit RER B4 nach Chatelet-Les Halles und weiter mit A4 nach Noisy-le-Grand (Mont d'Est). Der Bahnhof liegt unter einem riesigen Einkaufszentrum. Hier kennen wir uns schon aus, da wir 2002 auch hier gewohnt hatten. Also durch das Zentrum hindurch zum Ibis Hotel. Dort hat mit der Onlinereservierung alles prima funktioniert.
Die Zimmer nun geentert und ab unter die Dusche.
Nach dem wir uns erfrischt und die Koffer ausgepackt hatten ging es ab in die Stadt der Lichter.
Unser erstes Ziel war der Place de la Bastille. Über den Boul. Henri 4 sind wir dann bis zur Rue Saint-Louis en I’lle gegangen. Wir haben dort, in eine von außen unscheinbare von innen jedoch sehr schöne, barocke Kirche gegangen.besucht. Danach wollten wir uns ein Eis bei Berthillon gönnen. Dieses war nicht so einfach. Die erste Eisdiele fanden wir ca. in der Mitte der kleinen Hauptstr., jedoch passte nur der Name nicht jedoch das Bild was ich von Berthillon ( aus Reiseführern) im Kopf hatte. Die Kugel kostet dort 2€, also weiter.
Je weiter wir gingen um so teurer wurde das Eis und alle Eisdielen heißen „Berthillon“.
Etwas irritiert kaufe ich dann, natürlich bei Berthillon, 4 Eis im Hörnchen mit je 2 Kugeln für 2,80 € pro Kugel!! Das Beste an dem Eis war der Ausblick beim Lecken von der Pont St Louis.
Unserer Meinung nach sind wir in die erste Touristenfalle getappt.
Durch den Park auf der Rückseite von Notre Dame, in dem gerade ein Konzert stattfand, sind wir zum Eingangsportal der Kathedrale gegangen.
Auf dem Vorplatz ist uns zum ersten Mal die unglaubliche Anzahl der Besucher aus Korea und Japan aufgefallen. Pünktlich zur 18:00Uhr Messe schwemmte uns ein Platzregen in die Kirche.
Die Besichtigung des gotischen Tempels bei laufendem Gottesdienst mit Sakralgesang war schon eine besondere Sache. Anschließend gingen wir über den Point Zero zur archäologischen Krypta.
Diese war jedoch um schon geschlossen. Sainte-Chapelle haben wir von unserer Liste gestrichen denn nun merkten wir den langen Tag und machten uns auf den Weg zum Hotel.
Wir sind noch bis zum Hotel de Ville gegangen und von dort dann mit Metro und RER nach Noisy. In dem bereits erwähnten Einkaufszentrum, in dem auch zahlreiche Restaurants sind, haben wir dann gegessen und sind um 21:30 Uhr erschöpft ins Bett gegangen. Es war mir jetzt schon bewusst geworden das die von mir ins Forum gestellte Urlaubsplanung nicht zu schaffen sein wird.
Erst recht nicht bei diesem Wetter.
Paris kochte an diesem Tag und wird es ein den nächsten Tagen noch weiter tun. Der kurze Platzregen brachte keine besondere Abkühlung nur Schwüle.
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Von: Tribun28.07.2006, 12:40
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Freitag:
Die historische Achse.
Begonnen haben wir den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück.
Dann führte uns die RER Linie A4 ohne Umweg nach La Defense Grande Arche. Gigantisch dieser Triumphbogen der Moderne. Für 7,50 € pro Pers. kann man mit dem Aufzug nach oben auf über 100 Meter fahren und von der Aussichtsplattform sich einen Überblick verschaffen. Danach sind wir in die Shoppingmeile in der Nähe des Bogens gegangen.
Der Vorteil dieser großen Einkaufszentren ist das riesige Angebot von Waren und Speisen aller Art und das die Geschäfte fast ausnahmslos klimatisiert sind.
Dann sind wir mir der M1 weiter bis nach Charles de Gaule Etoile. Den Ausgang Arc de Triomphe genommen und Â….BUMM. Wie von einem Hammer getroffen streckten uns 44 Grad Celsius fast nieder.
Damit hatten wir nicht gerechnet. Die Hitze brachte die zwölf Avenuen zum Flimmern. Durch die Unterführung sind wir zum Triumphbogen und dort erstmal in den Schatten. Natürlich wollten wir nach oben und so haben wir uns an den Aufstieg gemacht um den schönen Ausblick zu genießen. Die Wanderung über den Champs Élysées bis zum Place de la Concorde haben wir durch eine Metrofahrt ersetzt. Dort angekommen war der Platz schon zu einem großen Teil abgesperrt.
Wir konnten uns gerade noch an diesem schönen Brunnen die Arme kühlen dann mussten wie den Platz verlassen die Absperrarbeiten für die Tour de France gingen weiter.
Unser Weg führte uns weiter in den Jardin des Tuileries. Schatten, Sitzbank, trinken, Pause dieser Erholungsphasen mit Flüssigkeitsaufnahme waren sehr wichtig.
Um es ganz deutlich zu sagen, die Getränkepreise in Paris sind enorm. Die günstigsten Kaltgetränke bekommt man in den Automaten auf den Bahnsteigen der Metro. 1,50 - 2.- € für Wasser, Orangina, Cola und Wasser mit Kohlensäure und zwar in dieser Reihenfolge. Über Tage explodieren die Preise. 2,50 € für eine Flasche Wasser mit Gas und 2,80 € für eine Flasche Cola, Fanta, Sprite vom Kiosk sind normal. Die Preise in den Restaurants sind schon unverschämt. Ein 0,33 Heinecken oder 1664 für 5,40 € verdirbt einem den Bierdurst aber vielleicht verdient der Durchschnittsfranzose einfach nur mehr.
Nun denn wir haben uns für unterwegs immer an den Metrostationen versorgt.
Von den Gärten aus sind wir von der gleichnamigen Metrostation Richtung Chatelet gefahren an einem unterirdischen Obststand haben wir uns dann mit Vitaminen versorgt und sind dann tja wohin?
Das nächste Foto zeigt und Bananenessenderweise mit den Beinen in einem großen Brunnen baumelnd pause machen. Der Brunnen ist sehr schön und in der Mitte mit 4 Wasser speienden Sphingsen versehen. Ich kann mich nicht mehr an den Namen des Platzes erinnern auf dem Foto ist aber noch ein Hinweisschild zum Parkplatz Forum des Halles zu sehen.
Nach der Abkühlung haben wir uns auf den Weg zu den Katakomben gemacht also auf die andere Seite der Seine denn außerdem wollten ja heute noch in das La Cour aux Crèpes.
Metro bis nach Denfert Rochereau dann in die Katakomben. Achtung ab 16.00 Uhr geschlossen. Danach haben wir uns in ein Café gesetzt und uns wiedermal erfrischt. Kennt ihr rotes Bier?
Sehr süffig, nennt sich Monacour oder Monaco. Wir sind dann noch einwenig den Boul. Saint Jacques oder den Bd. Arago entlang gebummelt. Dort sind einige Metzgereien und Fischgeschäfte mit reichhaltiger Auswahl. Auch ein Pferdemetzger befindet sich dort. Das war was für die beiden Mädchen, sie lieben doch Pferde über alles. Wir sind dann zurück zur Metro, um nach Maubert Mutualite zu fahren. Die Rue Galande war schnell gefunden an der Crèperie sind wir trotzdem vorbeigelaufen. Nach einer Runde um den Block fiel sie uns dann aber doch ins Auge.
Genau, wie bei Parisweb beschrieben: Äußerlich schon ein wenig abgeschabt in einem schmalen Häuschen etwas zurückversetzt an einer Straße, die kaum von Touristen belaufen wird. Vor der Crèperie stehen 3 Tische von der Marke „Gartenglück“. Leider war sie auch ziemlich dunkel und verschlossen.
Wir sind aber trotzdem nicht verhungert denn in den angrenzenden Straßen ist die ein oder andere Crèperie zu finden und mit der übersetzten Speisekarte von Parisweb war auch dort das Bestellen kein Problem.
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Von: Tribun28.07.2006, 12:41
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Samstag:
Wieder mit RER A4 bis zum Arc de Triomphe und mir der M6 weiter bis zum Trocadero. Es war zwar gerade erst 10:00 Uhr aber die Sonne brannte schon wieder gnadenlos auf uns nieder.
Wir sind von dort bis unter den Turm gewandert. Da befanden sich Menschenschlangen, die auf den Aufstieg oder die Auffahrt warteten, die von einem bis zum anderen Pfeiler reichten. Vier riesige Ventilatoren, die einen Wassersprühnebel auf die Wartenden wehten, sorgten für etwas Abkühlung. Die benötigten wir auch denn statt der Warteschlange wählten wir den Batobus. Das ist wirklich eine schöne Sache. Für 13 € pro Erw. und 6 € pro Kind haben wir uns eine 2 Tageskarte gekauft. Unsere Fahrt ging bis nach Notre Dame. Die Uferstr. bis zum Boul Miche. Dann shoppen rund um und entlang des Boul Miche. Ich hatte zeitweise das Gefühl, dass Modeschmuck dort Kiloweise verkauft wird. Ich leitete die Mädels nun behutsam Richtung Pantheon. Die 7,50 Eintritt haben sich auch hier gelohnt. Die Kinder hatten auch hier freien Eintritt. Zufällig lief gerade eine deutschsprachige Führung, an die wir uns geheftet haben. Danach ein kleiner Nachmittagssnack bei Quickburger auf dem Boul. Miche weiter dann mit M4 bis Saint Sulpice. Obwohl der linke Turm zurzeit eingerüstet ist, ein Highlight unserer Reise. Es wurde gerade geheiratet, als wir die Kirche betraten. So groß hatte ich mir die Kathedrale nicht vordestellt. Wunderschöne Orgel, riesige Wandbilder und dann der vielbeschriebene Obelisk mit der Linie der Sommersonnenwende. Erwähnenswert ist auch der Altar auf dem mächtige Kerzenständer stehen.Vor der Kirche wieder ein schöner Brunnen, der zur Kühlung der der Füße genutzt wurde. Da eigentlich shopping Tag war ab, quer durch die Stadt bis zur Station La Fayette. Erst in die Lebensmittelabteilung und dann über eine Brücke ins Haupthaus durch die Etagen bis nach oben auf die Aussichtsetage. Ein toller Ausblick von dort oben. Danach ab nach Noisy und in „unserem Einkaufszentrum“ zum Chinesen lecker gegessen, noch in ein paar Boutiquen gewesen und dann ab ins Hotel.
Sonntag:
Die Tour kommt, aber wir hatten vorher noch einiges vor. Unser erster Besuch galt heute dem Louvre. An der Metostation unter dem Museum kauften wir uns, in einem Tabakgeschäft die Karten. So haben wir auch gleich die Pyramide Inverse gefunden. Wir hatten es im Louvre nicht nur auf die Top 5 abgesehen: Mona Lisa, Felsengrottenmadonna, Krönung Napoleons, Venus von Milo und die Freiheit auf den Barrikaden sondern haben uns diesmal auch teile der römischen und griechischen Altertümer angesehen. Nach dem Besuch im Louvre sind wir zur Seine und haben mit dem Batobus eine Rundfahrt von 1 Std. 40 min gemacht. Einmal rum bis zum Hotel de Ville. Von dort aus ging es mit der Metro über den Platz der Republik, wo wir einen Fototermin mit dem riesigen Löwen hatten, zur Haltestelle Grands Boulevards. Nur noch ein paar Schritte und wir waren bei Grevin. Dieser Besuch war wirklich ein guter Tip, es ist ein Spaß für die ganze Familie, aber vorsicht nicht jede Figur ist aus Wachs.
Das die Räumlichkeiten im Gervin angenehm temperiert sind versteht sich von selber.
Nun wurde es aber Zeit für die Tour de France. Wir sind bis zum Triumphbogen gefahren, wo wir uns den Menschenmassen stellten. Es war schon beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen dort auf den Beinen waren. Es fand sich ein guter Platz in der Nähe von George V. Nach einiger Zeit standen die Kinder sogar in der ersten Reihe. Eine Stunde mussten wir aber noch warten, bevor das Peloton unter großem Applaus die erste Runde drehte. Da wir von dort nicht die Möglichkeit hatten die Zieldurchfahrt oder die Siegerehrung zu sehen machten wir und nach der 5. Durchfahrt wieder auf den Weg zur Metro. Für die kurze Strecke zurück zur Metro benötigten wir eine halbe Stunde. Unglaubliches Gedränge, in dem man nicht den Überblick verlieren durfte. Mit der M2 sind wir dann bis nach Anvers dann mit der Seilbahn auf den Montmartre. Ich liebe den Blick über Paris von hier oben aber ich bin auch immer besonders vorsichtig da ich das Gefühl nicht los werde das gerade Hier das Jahrestreffen der Taschendiebe und Kleinganoven stattfindet. Nach einem Rundgang unter Bäumen mit einem Blick über die Schulter der Maler machten wir uns wieder auf den Weg. Mit der M4, 2 und 9 ging es wieder zu den großen Boulevards denn wir wollten zu Chartier. Das Lokal hatten wir schnell gefunden und die Beschreibung des Innenraumes auf Parisweb stimmte auffällig. Das, was dann kam, war das schlechteste Essen, welches wir in Paris je bekommen haben. Die Qualität des Fleisches sowie die Zubereitung war einfach nur schlecht. Selbst der Salat und die Fritten schmeckten nicht. Eine erstklassige Touristenfalle und alles in allem eine teuere Enttäuschung und keinesfalls ein Top Tipp. Wir sind dann noch in Noisy in eine Crèperie eingekehrt so fand dieser sonst schöne Tag auch seinen verdienten Abschluss.
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Von: Tribun28.07.2006, 12:41
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Montag:
Heute ist Disneytag.
Nach 1992 und 2002 war es für meine Frau und mich der dritte Besuch im Disneyresort Paris.
Ich mag einfach die Illusion, die hier aufgebaut wird und es ist einfach schön, in Kindheitserinnerungen zu verweilen.
Die Fahrt von Noisy nach Marne la Vallee dauert gerade mal 18 min.
Wir sind um 9 Uhr angekommen und waren überrascht das der Besucheransturm sich wirklich in Grenzen hielt.
Bis um ca.11 Uhr hatten wir vor keiner Attraktion eine Wartezeit von mehr als 5-10 min.
Ab Mittag wurde es dann merklich voller und die Wartezeiten länger. Für das Musical, der König der Löwen, muss man sich vorher kostenlose Eintrittskarten besorgen.
Um 21 Uhr machten wir uns dann erschöpft auf den Heimweg.
Dieses war unser letzter Abend in Paris.
Dienstag:
Wir haben erstmal ausgeschlafen und dann lange gefrühstückt. Danach war Kofferpacken angesagt.
Unsere Paris Visite Karte verweigerte uns anschließend den Zugang zur RER und ich musste noch einen Einzelfahrschein für uns kaufen.
Am Gare du Nord war wieder die starke Militärpräsenz auffällig. Am Bahnhofsgebäude selbst und auf dem Vorplatz finden der Zeit umfangreiche Bauarbeiten statt.
Wir haben uns einen Sitzplatz auf einem Bahnsteig gesucht und haben dort auf unseren Thalys gewartet.
Fazit:
Paris ist einfach eine Hammerstadt.
Der Sommer ist aber mit Sicherheit nicht die beste Jahreszeit um eine Reise mit Programm durchzuziehen.
Ich hätte uns gerne einen Nachmittag am Paris Plage gegönnt aber dafür war die Zeit dann doch zu knapp.
Wir haben viel gesehen aber auch einiges, wegen der Hitze ausgelassen, (Versailles). Die zahlreichen Pausen an den div. Brunnen waren richtig und auch wichtig.
Wenn ich die Schlagzeile, in einer französischen Zeitung, richtig verstanden habe, sind in den letzten Tagen nahezu 220 Menschen der Hitze zum Opfer gefallen.
So viel Polizei und bewaffnete Soldaten habe ich in Paris noch nie gesehen. Einmal wurde mein Rucksack kontrolliert.
Paris ist nach wie vor teuer im Vergleich zu Deutschland, es gib aber auch einige ausnahmen in den Arr. Wo sich viele junge Menschen aufhalten oder zu Hause sind.
Des Weiteren hat man ja Urlaub und in Hückeswagen gibt es keinen Eifelturm. Die Preise für Getränke sind jedoch wirklich horent.
Es war das erste Mal, dass ich im vorhinein einen Plan für den Parisaufenthalt gemacht habe. Dieser war nicht einzuhalten aber eine wichtige Richtschnur für uns.
Das Stöbern und die Fragen im Forum und Parisweb waren mehr als hilfreich.
So das war es. Vi Der Sommer ist aber mit Sicherheit nicht die beste Jahreszeit um eine Reise mit Programm durchzuziehen.
Ich hätte uns gerne einen Nachmittag am Paris Plage gegönnt aber dafür war die Zeit dann doch zu knapp.
Wir haben viel gesehen aber auch einiges, wegen der Hitze ausgelassen, (Versailles). Die zahlreichen Pausen an den div. Brunnen waren richtig und auch wichtig.
Wenn ich die Schlagzeile, in einer französischen Zeitung, richtig verstanden habe, sind in den letzten Tagen nahezu 220 Menschen der Hitze zum Opfer gefallen.
So viel Polizei und bewaffnete Soldaten habe ich in Paris noch nie gesehen. Einmal wurde mein Rucksack kontrolliert.
Paris ist nach wie vor teuer im Vergleich zu Deutschland, es gib aber auch einige ausnahmen in den Arr. Wo sich viele junge Menschen aufhalten oder zu Hause sind.
Des Weiteren hat man ja Urlaub und in Hückeswagen gibt es keinen Eifelturm. Die Preise für Getränke sind jedoch wirklich horrend.
Es war das erste Mal, dass ich im vorhinein einen Plan für den Parisaufenthalt gemacht habe. Dieser war nicht einzuhalten aber eine wichtige Richtschnur für uns.
Das Stöbern und die Fragen im Forum und Parisweb waren mehr als hilfreich.
So, das war es, vielen Dank nochmal an das Forum und an Bernard.
Gruß, Michael
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Von: Karin D.28.07.2006, 12:59
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Hallo Tribun,

sehr interssanter Bericht. Das mit den Getränkepreisen ist schon ein Hammer ich weiss. Ich habe vor 10 Jahren mal in der Gegend von Paris gewohnt und so mit Franzosen gemeinsam ist mir aufgefallen, dass die immer von grossen Strassen eine Seitenstrasse und dann die Querstrasse genommen haben und schon waren die Preise erträglich oder noch ein tipp. Die meisten Marktstrassen und davon gibt es viel in Paris haben Cafes, die zwar im Vergleich zu Deutschland teurer sind, aber noch nicht exorbitant. Und Bier wird von den Franzosen als Aperitif verstanden und hat deshalb wohl den gleichen stolzen Preis. Bei Chartier kann ich dir zustimmen. Das 1. Mal vor Jahren war wirklich toll, aber dann hatte ich 2 Enttäuschungen und jetzt ist es von meiner Liste. Halbwarmes Essen und nicht besonders liebevoll serviert. Schade, mein 1. Eindruck war toll gewesen.
Paris ist für mich auch immer wieder toll und Enttäuschungen oder sonstiges betrachte ich als Herausforderung etwas neues zu finden. Die Stadt hat so viel Möglichkeiten.

lg
Karin
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Von: Bernard28.07.2006, 13:44
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Bonjour,

merci für den wirklich überwältigenden Bericht. Sehr interssant für mich Deine Aussage, daß es die Carte Monuments... tatsächlich nicht mehr gibt, sondern nur noch den Museumspass. Die Carte... wird nämlich im Net noch immer ganz offiziell (z.B. von der RATP) angeboten. Also wissen wir jetzt definitiv Bescheid.

Die Paramilitärs auf Flughäfen und Bahnhöfen in Paris sind schon ein wenig einschüchternd. Diese Maßnahme wird jedoch nicht deshalb durchgeführt, weil es dafür einen Anlass gäbe, sondern wird schon seit Jahren praktiziert als eine Form der Abschreckung (für wen auch immer).

Berthillon ist tatsächlich nicht billig. und seit jeder Reiseführer vom Eis schwärmt, haben alle Lokale in der Gegend das Schild "Glace der Berthillon" im Fenster, was meist auch stimmt, da sie von ihm beliefert werden. Der einzig echte ist aber in der 29-31 rue Saint Louis en l'ile. Das hält ihn natürlich nicht davon ab, teuer zu sein - aber eben nicht so teuer, wie die Belieferten. Nur so kann der Eismacher es sich leisten, gleich 2 Ruhetage, nämlich Montag und Dienstag, zu haben. Wer aber darauf achtet, der merkt, daß Paris generell keine Eis-im-Hörnchen-Stadt ist. Eisdielen sind rar, und wenn, dann meist amerikanischer Art (nun ja...). Und preislich sind nix besser als der gute alte Berthillon, der schon seit 1954 seine eiskalte Köstlichkeit anrührt, wohl aber qualitativ! Wobei das Eis Geschmackssache ist, besonders, was deutsche Gaumen betrifft. Berthillon richtet sich nämlich nach der französichen Vorliebe für Desserts und die ist nun mal recht süß. Die Eismacher in Allemagne benutzen deutlich weniger Zucker, denn der Deutsche will ja gesund essen (dabei fällt mir gerade das regelmäßige Gewimmel bei MacDoof ein - weiß auch nicht warum...).

Die Hitze in Paris im Sommer ist legendär, nicht nur in diesem Sommer, aber natürlich 2006 ganz besonders. Das ist einer fer Gründe, warum ich persönlich Paris im Sommer meide . Und wenn man dann da ist: trinken trinken trinken! Und billig sind die Getränke auch - nur gewußt wo! Man nehme einen Supermarkt oder einen kleinen Lebensmittelhändler an irgendeienr Straßenecke und trinke das, was alle trinken: Wasser, z.B. Contrex, Evian und und und. Und dann ist man locker bei unter einem Euro pro halbem Liter, der in der Regel auch immer gekühlt zu haben ist.

Der Name des Platzes mit dem Brunnen mit den Sphinxen ist Châtelet - nur eben mal oberhalb, wo ihn nur wenige Kennen.

Das rote Bier ist Bier mit Grenadine, in der Provence auch Tango genannt und ab sofort auch hier zu haben unter dem Namen BIT Passion (für Passionsfrucht).

Chartier war bisher immer bodenständiges Bistroessen - allerdings war ich länger nicht mehr dort. Es ist aber zu hören, dass die Qualität in den französischen Sommerferien deutlich absackt. Außerhalb dieser Zeit soll Chartier nach wie vor vor allem zum Mittagessen in Ordnung sein, wenn auch keine Offenbarung. Aber ist bei den Preisen ja auch nicht zu erwarten.

Oha - schon sö spät! Es tut mir leid - ich habe einen Termin und muß schnell los. Aber nicht ohne nochmals Dankeschön für den tollen Bericht zu sagen!!!

Viele Grüße

Bernard
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Von: blubberchen28.07.2006, 14:39
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Binjour,

mit den getränken das ist uns auch aufgefallen.

allerdings haben wir uns einfach, wie bernard auch schon erwähnte, die kalten getränke zwischendurch im supermarkt geholt.

ein weiterer tipp, in den vielen quick und mc donalds filialen einfach eine cola, fanta , sprite oder wasser holen.

ist zwar etwas teurer als in deutschland, aber immer noch wesentlich billiger als sich in eines der cafes zu setzen.
eine kleine fanta/cola/sprite kostet 1,20 euro.
wobei die supermarktvariante die billigste ist.

dort kostet der liter cola oder fanta (im champion marchè 1,33 euro.

und da die franzosen soetwas wie pfand anscheinend nicht kennen, ist auch das entsorgen kein problem
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Von: Tribun30.07.2006, 10:18
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Bonjour,
Die Soldaten am Bahnhof sind meiner Meinung nach reguläre französische Soldaten keine Paramilitärs.
Wir haben uns aber zu keiner Zeit unwohl gefühlt.
Auch die stärkere Polizeipräsents in Paris selbst schafft ehr ein subjektives Gefühl von Sicherheit.
Vielleicht war dies ja auf den verstärkten Besucher- und Prominentenandrang zur Tour de France zurück zu führen oder es sind die allgemeinen Spätfolgen vom 11. September.
Gruß, Tribun
Von: Claudia (Gast)01.08.2006, 21:03
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Bonjour Tribun,
ein wirklich ausführlicher und interessanter Reisebericht.
Leider kann ich deine Erfahrung im Chartier nur Bestätigen.
Das Fleisch war zäh und die Bewirtung hätte auch etwas freundlicher sein können.
Liebe Grüße,
Claudia

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