Hab' mal schnell "gegoogelt":
Weizenmehl Type 812 ist ein helles Brotmehl.
Weizenmehl Type 1050 schmeckt kräftig, hat einen hohen Eiweißgehalt und wird als dunkles Weizenmehl am meisten zum Brotbacken verwendet.
Demzufolge schein Type 812 "unser" Mehl zu sein, welches hilft durch selbstgebackenes Baguette - ein Hauch Paris- in den deutschen Alltag zu bringen.
Was ich aber gerade überlege, ob es tatsächlich Hefe ist, welche der Pariser Bäcker für sein Baguette nimmt?
Bonjour Karin, kann ich mir nicht so richtig vorstellen,dass es am Mehl liegen kann. der 812 er Typ Weizenmehl ist dunkler als das normalerweise übliche Haushaltsmehl (Typ 405). Hier noch ein Tipp für Sorten der Mehle,je Höher die Typ Nr. umso dunkler das Mehl.
Weizenmehlsorten von ganz hell bis dunkel: Type 405,550,812,1050 Roggenmehlsorten : 615, 815,997,1150,1370 dass sind die gebräuchlichen Sorten die ein Bäcker im Großhandel oder bei einem Müller bekommt.Auf Wunsch kann der Bäcker auch andere Mehlsorten bekommen.
Sollte jetzt die Frage kommen woher ich dass weiß ! ganz einfach,habe früher mal in dieser Branche gearbeitet.
Bonjour Bernard et les amis hier noch ein Leckeres Rezept aus dem Alsace (Elsass) für die Freunde der Kalorien.
Tarte Flambée (Elsässer Flammkuchen) (für 4 Personen)
400 g Brotteig vom Bäcker 200 g Quark 1 Becher Crème fraîche 150 g Räucherspeck 100 g Zwiebeln 1 Eigelb Muskatnuss,Salz und Pfeffer
gehackte Zwiebeln kurz in Salzwasser kochen lassen ( um den rohen Zwiebelgeschmack zu vermeiden ).Quark,Crème fraîche,Eigelb mit Salz Pfeffer und Muskatnuss verrühren,Teig damit bestreichen,Speck und Zwiebeln darauf verteilen. Das ganze bei 220 Grad ca. 30 min.Backen
Dank für die vielen Infos. Ich hab's mir alles ausgedruckt. Mit dem Ausprobieren wird es allerdings noch ein wenig dauern - im Moment sieht es zeitlich ein wenig eng bei mir aus. Da ich jetzt 25 Stunden am Tag arbeite, stehe ich schon eine Stunde früher auf, um das zu schaffen (ich weiß - der Witz hat sooooo einen Bart...).
Die Boulangers in Paris (zumindest der, den ich kenne) benutzen schon Hefe. Allerdings ist die flüssig (hat sossenähnliche Konsistenz), riecht aber eindeutig nach Hefe und hat auch noch die Farbe von aufgelöster Hefe.
klar, die lösen die hefe in warmen wasser auf und lassen sie schon ein bisschen arbeiten (etwas zucker und salz dazu.hefe will auch essen... gestern habe ich drei baguette gebacken. mit zwiebel, natur und mit speck. dazu habe ich typ 550 genommen. ich habe wohl den vorteig schon am morgen gemacht und dann am nachmittag, den teig zwei ! stunden durch die maschine laufen lassen. dann auf der backofentüre gehen lassen (50 grad ca.) bestimmt eine stunde. brote a 200 gr. geformt und wieder eine stunde gehen lassen. sie mit milch eingepinselt,eingeschnitten und im vorgeheitzten (200 grad) backofen geschoben. (gasbackofen).dazu habe ich ne eisenpfanne mit wasser reingestellt. die baguette können sich mit jeder deutschen bäckerei vergleichen lassen. gruß andreas
Heissen und extrem knusprigen Dank, lieber Andreas.
Anmerkung zur Flüssighefe: Ich denke, grundsätzlich ist es so, wie Du sagst, das wird dann aber schon vom Hersteller gemacht, denn das Zeug ist 10-Liter-Weise in Kanistern.
Ich glaub' ich hab' die Tricks gefunden - hoffe ich doch
Habe gerstern mit "dem wundervollsten aller Ehemänner" im Buchladen in Brotbackbüchern gestöbert.
Also: Die nehmen 1 Kg Weizenmehl (550-er) und einen ganzen Hefewürfel (42.Gramm) und 3/4 Liter Wasser plus Prise Salz. Daraus Hefeteig herstellen - ist ja hier im Strang mehrmals beschrieben und den: !!! 5 - 6 Stunden gehen lassen !!!!
Bernard Du liegst also vollkommen richtig mit Deiner Vermutung, dass es an der "Gehzeit" für den Teig liegt.
Dann daraus Baguelle-Stangen á 300 Gramm formen. Oberfläche mehrmals einritzen.
1 Eiweiß mit Wasser vermengen und damit die Baguette bestreichen.
Dann kommt die 2-te wichtige neue Info: 1/8 l kochendes Wasser unten in den Backofen gießen und auch die Wände besprühen und dann die Baguettes für 20 Min. bei 220 Grad backen lassen. Müssen sich wenn man unten draufklopft hohl anhören - dann sind sie fertig
Bin mir ziemlich sicher, dass man mit dieser Kombination; Lange "Gehzeit" und Wasserdampf sehr perfekte Pariser Baguettes rausbekommt.
Mit lieben Grüßen Karin
Dieser Beitrag wurde am 22.10.2004 um 08:38 Uhr von Karin geändert.
Ich habe es getestet Der Prototyp ist zwar noch nich ganz 100-prozentig wie ein Pariser Baguette, aber schon ziemlich dicht dran
Folgende letzte Verbesserungen könnte/kann man probieren.
Ziemlich flüssigen Vorteig machen - bitte nur ein Teelöffel Zucker zum "füttern" der Hefe, und KEIN Salz in den Vorteig mag sie nicht.
Es ruhig mit 405-er Mehl probieren - ich denke dann wird der Teig heller.
Den Teig tatsächlich die ganze Nacht ruhen lassen. Ich habe ihn 6 Stunden ruhen lassen - bringt schon deutliche Veränderung = großporiger . Aber 10 Stunden macht es bestimmt noch optimaler.
Das mit dem heißen Wasser in den Backofen gießen ist denke ich der SUPERTIP!!!
Kein Backpapier nehmen.
Schmunzel, das sind meine neuesten Praxis - Erkenntnisse
Halli-hallo Baguette und kein Ende - nach dem Motto -gemeinsam schaffen wir es: das selbstgebackene perfekte Pariser Baguette Nach dem Selbstversuch, habe ich mir nochmal meine Gedanken gemacht. Echtes Pariser Baguette schmeckt überhaupt nicht nach Hefe - sehr wohl aber unsere Hefeteig-Variationen. Dann bin ich am Samstag durch Jamie Oliver - zwar Engländer, aber trotzdem mein Lieblingskoch Auf eine Idee gekommen. Der hat für einen Teig Mehl benutzt, welches schon Treibmittel enthielt. Und "der wundervollste aller Ehemänner" hat mir gesagt, dass es in Frankreich anderes Mehl mit Zusatzstoff gäbe. Meine Theorie ist die, dass es sich ebenfalls um Mehl mit Treibmittel handelt, was zur Folge hätte, man bräuchte im Verhältnis weniger Hefe und trotzdem würde der Teig schön großporig aufgehen. Zum Glück wohnen wir ja nur ein paar Minuten von Frankreich weg und bei nächster Gelegenheit wird ein "Cora" nach Mehl durchforstet Bernard, weißt Du was Treibmittel auf französisch heißt? Ha! Wir bekommen das schon noch hin In der Zwischenzeit hätte ich da ein superleckeres Kräuterbrot Rezept, von meinem oben erwähnten Lieblingskoch. Ist zwar nicht französisch - aber leeeeeeecker, und schnell zu machen Bisher waren alle begeistert! Kräuterbrot a la Jamie 1 kg Mehl 30 g Zucker 30 g Hefe 30 g Salz 3/4 Liter Wasser (handwarm) Die Hefe in eine Schüssel bröseln und das lauwarme Wasser hinzufügen (ca 1 - 2 Eßl) und Zucker dazu und ein wenig Mehl darüber stäuben. Weizenmehl mit Salz michen in eine Schüssel geben. Vorteig dazu geben. Mit dem Rührgerät (Knethaken) zu einem schönen Hefeteig verarbeiten. Dabei ca 3/4 Liter Wasser dazugeben. Das Ganze zu einem weichen seidigen Teig kneten. Dann in einer Schüssel abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig ausrollen und auf einem Backblech verteilen. Rosmarin zerhacken mit groben Salz (1 TL) und 2 -5 Knoblauchzehen zusammen zerquetschen und dann mit gutem Olivenöl weiterquetschen, damit das Aroma in das Öl geht. Das alles dann über dem Teig ausquetschen und verteilen und ordentlich in den Teig mit den Fingern reindrücken (ich würde es einmassieren nennen ) und dann wieder ca. 40 Minuten gehen lassen. (geht noch mal auf die doppelte Größe auf) Bei 200 °C ca. 15 Minuten lang backen. Schmeckt toll zu Tomatengerichten aller Art, Salaten, mediterranen Gerichten Liebe Grüße Karin
Dieser Beitrag wurde am 25.10.2004 um 22:22 Uhr von Karin geändert.
Mmmmmmh! Klingt aber ganz schön lecker, das Kräuterbrot!
Bonjour Karin,
für Hefe haben die Franzosen den begriff "la levure", sprich: Lehwühr, was eigentlich auch schon ein Oberbegriff in Richtung Treibmittel ist. Levure kommt von dem Verb "lever", was wiederum aufstehen, erheben, heben bedeutet. Dennoch gibt es einen noch allgemeineren Begriff, nämlich "le levain", sprich: leväh (besser: einfach das französische Wort für Wein = vin nehmen und ein "le" davor setzen!). Levain kommt ebenfalls von lever. Mit diesem Wortschatz ausgerüstet, solltet Ihr eigentlich recht gut klar kommen bei Cora.
Aus meiner eigenen Erinnerung kann ich nicht sagen, ob es solche Mischmehle in la France zu kaufen gibt. Hier in Deutschland gibt es ja eigentlich so was Ähnliches, genannt Backmischung und angeboten sogar bei den Discountern. Sehr viel mehr wie Mehl, Trockenhefe, ein wenig Salz und etwas Zucker ist das Zeug ja auch nicht. Aber der Blick über den Grenzzaun (den es ja zum Glück nicht mehr gibt) sollte uns schlauer machen. Ich bin gespannt!
Bomjour Bernard et les amis, das Messerwetzen hat ein Ende,hier nun das versprochene Rezept.
!!!!! RATATOUILLE !!!!!!!
3 Paprika,1 Aubergine,1 Zuchinni,1 gr.Zwiebel,1 Karotte,2-3 Tomaten, 100g Suppengemüse,3-5 Knoblauchzehen,4cl Sherry,0,25 l Rotwein, 0,25 l Gemüsesaft, 3 Eßl.Tomatenmark. Pfeffer,süßes und scharfes Paprikapulver,auf Salz kann man verzichten, da der Gemüsesaft und das Tomatenmark bereits Salz enthalten. Die Zutaten Waschen und entkernen (Paprika und Tomaten) dann in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln mit etwas Butter und eine kleinem schuß Olivenöl dünsten,dann das Tomatenmark und den Knoblauch hinzufügen,wieder kurz dünsten,dann mit dem Sherry ablöschen,die anderen Zutaten dazufügen,das ganze mit Pfeffer und dem Paprikapulver würzen (die schärfe sollte jeder selber Bestimmen, deshalb keine Angaben),und zum Schluß den Rotwein und den Gemüsesaft aufgießen. Das ganze nun etwa 20-30 min.leicht köcheln lassen.Vielleicht zum Schluß noch etwas nachwürzen,sollte es zu scharf werden, der kann daß ganze mit Honig entschärfen. Das ganze passt zu Leberkäse,Bratwurst,Rinderbraten usw.,als Beilage Salzkartoffeln,Kartoffelbrei,Rösti,Gnocchi etc.,Nudel haben wir bis jetz noch nicht probiert,kann mir aber vorstellen das daß auch schmeckt. Reste lassen sich gut einfrieren,kann man auch als Belag für eine Pizza oder in einem Blätterteig verwenden (Flüssigkeit gut abtropfen lassen,sonst weicht es durch). Weitere Tipps und Anregungen werden gerne entgegen genommen.
Dazu einen kräftigen Rotwein. Als Nachspeise Empfiehlt das Haus eine" Tarte au Pomme " ( Rezept findet man ein paar Postings vorher)
Hier ein neues Rezept aus Ulis Hexenküche. Bon Appetit!
Hallo Bernard, hier kommt die Nachspeise des Tages.
Zutaten: 3 Äpfel, 1 Tasse Rosinen, 2 cl Grand Manier (Orangenlikör), 1 Limette, 1 Orange, Zimt, Zucker, Honig, etwas Butter.
Zubereitung: die Rosinen ( Normale Kaffetasse reicht) in den 2cl Grand Manier einweichen, in der Zwischenzeit die Äpfel mit einem Apfelausstecher entkernen, anschließend schälen, danach in dünne Scheiben schneiden und halbieren.
Eine feuerfeste Auflaufform leicht mit Butter einfetten, die Äpfel nun schichtweise in die Form geben, dazwischen ein paar von den Rosinen dazugeben, etwas mit Limetten- und Orangensaft beträufeln.
Zum Schluß mit einem Zimt/Zuckergemisch bestreuen, danach den Honig (am besten aus einer Dosierflasche) darüberlaufen lassen, danach noch ein paar Butterflocken dazugeben.
Das Ganze bei ca.200 Grad etwa 15-20 Min. backen (dies ist nur ein Richtwert, den Bräunungsgrad darf ja jeder selber festlegen).
Eine Mischung aus Bratapfel und Tarte au Pommes. Klingt doch lecker, oder? Und sollte auch in Hinblick auf Weihnachten seine Liebhaber finden. Merci Uli!
Bernard
Dieser Beitrag wurde am 13.11.2004 um 13:18 Uhr von Bernard geändert.
Bonjour les amis, Der Hexer hat wieder zugeschlagen,hier das neuste aus seiner Küche
" Burgunderbraten "
für 3-4 Personnen : 1-1,5 kg Rindfleisch 1 Flasche Burgunder 3 Knoblauchzehen 3 Lorbeerblätter 3 Nelken 5 Wacholderbeeren 1 TL Pfefferkörner 1-2 Zwiebeln _____________________ 1 Zwiebel,1 Bund Suppengrün,1 kleine Tasse Fleischfond ------------------------------------------------------ Die oben genannten Zutaten in einen Tontopf geben,und etwa 2 Tage ziehen lassen.Dann das Fleisch in einen Bräter oder in den Römertopf legen (natürlich voher etwas mit Olivenöl einfetten).Dazu 1 frische Zwiebel,sowie den Bund Suppengrün (vorher etwas grob schneiden) und die Tasse Fleischfond darübergießen und etwa die Hälfte des Rotweinsudes.So nun daß ganze bei 200 Grad etwa 45-60 Min. in den Backofen,nach 45 Min.empfiehlt es sich mit einem Holzspieß in das Fleisch zu stechen,sollte keine rote Flüssigkeit mehr herauslaufen ist der Braten eigentlich fertig,wenn nicht dann nach 60 Min.dasselbe noch einmal,da dürfte das Fleisch innen noch etwas rosa sein,bleibt der Braten zu lange darin besteht die Gefahr das daß ganze hart wie eine Schuhsohle wird. Dazu empfiehlt unser Haus:Kartoffel,Speck oder Semmelknödel,sowie Rotkraut oder Schwarzwurzeln,als Nachtisch sollte man sich das o.g. Rezept Posting Nr.38 nicht entgehen lassen.
"Ach wie gut, dass niemand riet, dass ich Burgunderbraten briet!"
Bonjour Ihr Gourmets,
mit Liebe mariniertes Fleisch kann eine echte Offenbarung sein! Dieses Rezept eignet sich wirklich für einen Festschmauss - vielleicht schon zu Weihnachten? Als Spaßmultiplikator empfehle ich, statt einer, zwei Flaschen Burgunder einzukaufen! Die zweite Buddel ist für den Küchenchef, um ihn bei Laune zu halten !
Wird gemacht, mon General de la Cuisine! Hier kommt des Ulis erster Teil:
Bonjour les amis,
hier noch ein leckers Rezept zu Weihnachten, kommt vieleicht schon zu spät. Zuerst die Vorspeise:
CHAMPAGNERSUPPE
Zutaten für 4 Portionen: 500 ml Gemüsefond (Instant) 500 ml Champagner 2 Becher Schlagsahne 4 Eigelb Salz& Pfeffer Worcestershiresauce Prise Zucker 4 Scheiben Toastbrot 4 EL Butter 4 EL Petersilie (frische oder TK ) gehackt
Zubereitung
Gemüsefond und den Champagner aufkochen, 100 ml Sahne mit den Eigelb verrühren, dann in die aufgekochte Suppe rühren (nicht mehr kochen lassen), mit Salz, Pfeffer, Worcestershiresauce und der Prise ucker abschmecken. Die Toastbrotscheiben in kleine Würfel (Croutons) schneiden und in der Butter goldbraun rösten. Die restliche Sahne steif schlagen und dann vorsichtig in die Suppe einrühren, ggf. mit Salz & Pfeffer noch einmal abschmecken.
Mit den gerösteten Croutons und der Petersilie bestreuen.
RÔTI DE VEAU À LA NORMANDE ( NORMANNISCHER KALBSBRATEN)
(ich hoffe die Übersetzung stimmt)
Rezept für 4 Portionen:
10 Schalotten (Zwiebeln)
3 Karotten
1 Sellerie
250 g Butter
3 kg Kalbsbraten aus der Nuss
6 Äpfel,grob Würfeln
750ml Cidre
Salz & Pfeffer
ZUBEREITUNG :
Die Schalotten, Karotten und den Sellerie in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne, Bräter oder ähnliches in heißer Butter glasig dünsten, das Kalbfleisch dazugeben und gleichmäßig braun anbraten.
Den Bratenansatz mit dem Cidre ablöschen, nun die Äpfel dazufügen und ca.2 Std. bei kleiner Hitze schmoren lassen. Die Sauce mit Salz & Pfeffer nocheinmal abschmecken.
Als Beilage passt eigentlich alles: Kartoffeln, Pommes, Röstis usw.
Und schließlich folgt das triumphale Finale, bzw. des Ulis dritter Teil:
ÉCLAIRS MIT SCHOKOLADENCREME (LIEBESKNOCHEN)
(Meine Damen! Nicht was schon wieder denken!)
Zutaten für 4 Stück:
350 ml Milch
125 g Butter ( zimmerwarm )
Prise Zucker
Prise Salz
200 g Mehl
6 Eier
Für die Schokoladencreme:
4 Becher Schlagsahne
80 g Zucker
200 g Zartbitterschokolade
Zubereitung
Liebesknochen:
Milch, Butter, Zucker, Salz zum Kochen bringen, Mehl durch ein Sieb rasch hinzufügen, bis sich der Teig vom Boden löst (Branntteig), Masse auf 80 Grad abkühlen lassen. Nun die Eier rasch unterarbeiten, die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein Backblech (Backpapier nicht vergessen) aufspritzen.
Und nun das Ganze in den vorgeheizten Backofen (220°, das Ganze bei reduzierter Hitze ( 180° ) ca.15 Min. backen.
Schokoladencreme:
Sahne im Topf aufkochen, sogleich vom Herd ziehen, die Schokolade und den Zucker darin auflösen, die Masse in eine Schüssel geben und eine Tag im Kühlschrank ruhen lassen.
Dann die Masse mit einem Rührgerät aufschlagen, in einen
Spritzbeutel füllen und damit die in der Zwischenzeit halbierten
Liebesknochen füllen, die andere Hälfte darauflegen und zum Schluß das ganze mit Puderzucker bestreuen.
BON APPETIT
A bientôt et Salut ULI
Mein lieber Uli! Bei 150 Millionen Kalorien hab' ich aufgehört zu zählen! Aber leckerrrrrrrrr! Es treibt einen direkt in die Küche!
[Vorschau] Hallo liebe Forumfamilie,und nun zum Jahresabschluß noch ein Rezept für Silvester aber vorher noch ein kleines Rätsel: wer kennt diese beiden: [Vorschau] Auflösung am Ende.
SILVESTERPUNSCH
für 4 Personen brauchen sie folgende Zutaten:
1/4 l Rotwein 1/4 l Weißwein 1/4 l Wasser 1/16 l Wodka oder Kirschwasser 5 cl Zitronensaft 120g Kandiszucker
Und nun die Zubereitung: Den Kandiszucker in einem Topf mit dem Wasser auflösen,nun den Wein hinzugeben und das ganze erhitzen.Dann den Zitronensaft und den Wodka hinzufügen, und alles gut durchziehen lassen ( nicht mehr kochen lassen ). Den Punsch in vorgewärmten Gläsern servieren.
à votre santé
Salut ULI
und nun die Auflösung des Rätsels: der eine ist der General de la Moderation Paris und der andere ist der General de la Cuisine. [Vorschau]
BONJOUR LES AMIS, DA DIE ZEIT DES SCHLEMMENS VORÜBER IST,UND NUN JEDER WIEDER MIT SEINEN KILOS ZU KÄMPFEN HAT,MAL EIN REZEPT DER LEICHTEN KOST.
*********** FRANZ.KARTOFFELSUPPE***********
Zutaten für 4 Personen: 5-6 Kartoffeln (je nach Größe) 3 Karotten ( Möhren ) 1 Zwiebel 1 Zucchini 4 Champions 400 ml Wasser 1 TL Gemüsebrühe (Instant) 1 Lorbeerblatt 1 Knoblauchzehe Oregano,Kräuter der Provence,Muskatnuss,Cayennepfeffer. 1/2 Becher süße Sahne 2 EL Schnittlauchröllchen
Zubereitung:
Die Zutaten klein schneiden und würfeln,und in einen Topf geben,mit dem Wasser auffüllen,dann die Gewürze dazugeben und ca.20-25 min. kochen lassen. Danach das ganze mit dem Pürierstab pürieren,nun noch die süße Sahne dazufügen ggf.nochmal abschmecken,und mit den Schnittlauchröllchen garnieren.
Dazu passt ein Baguette mit Trüffelbutter (die Trüffelbutter gibt es jetzt von Meggle,sollte in jedem guten Supermarkt erhältlich sein).Die schmeckt s...geil,hmmmm.
Paris ist eine Sucht, von der ich nie loskommen werde. Egal was sich in meinem Leben so getan hat, öfter nach Paris fahren um einfach nur die Vielfalt zu geniessen - das ist immer gleich geblieben.
***** Paris atmen, stärkt die Seele. Victor Hugo *****
Ich habe nie solche Regenbogen gesehen wie über der Stadt Paris, ich habe auch nie solchen Regen gesehen - o Gott, ich habe Heimweh. Katherine Anne Porter
+++++ Ajoutez deux lettres - Paris: c'est le paradis.
Jules Renard
Paris und nochmals Paris. Alles was in dieser Stadt Spaß macht. Außerdem noch die Kunst internationaler Küche (was wohl auch sonst?), Musik von 50-ern bis zu den 80-ern, vor allem Instrumentale, aber auch Charts, Formel 1, Werder Bremen. Aufgrund meiner ehemaligen Berufstätigkeit: Zirkus und Varieté. Und ganz viel lesen, vor allem alles, was auch nur am Rande mit Paris zu tun hat.
Bonjour, hier mein vielfach erprobtes Rezept für Pariser Zwiebelsuppe. Pariser Zweibelsuppe Soupe à l´’Oignon gratinée Immer beliebt und erfreut das Herz und den Magen. Sättigend und erwärmend. Allein oder als Vorsuppe. Ein idealer Begleiter für eine Soirée à la Francaise, einen französischen Abend. Die Suppe ist so lecker, dass man auf Bitten um Nachschlag vorbereitet sein sollte... Sehr praktisch: die Hauptarbeit kann am Vortage erledigt werden. Wenn sie serviert werden soll, braucht sie nur noch überbacken zu werden – das erfreut den Gastgeber. Sie ist einfach zu kochen, also auch für den nicht so küchenerfahrenen Gastgeber geeignet. Selbst wenn die Zwiebeln mal beim ersten Arbeitsgang am Boden ansetzen – kein Problem: mit der Brühe ablöschen und kräftig vom Boden rühren – Problem gelöst. Erst wenn die Zwiebeln vollständig schwarz sind, dann sollte man sich überlegen, ob man nicht von vorne beginnt. Wenn sie aber schwarz wurden, dann hat der Koch den schlimmsten Fahler begangen, den man in der Küche machen kann: er hat vergessen, das Essen zu beaufsichtigen und hat die Küche verlassen (der berühmte Telefonanruf, der ja nur ganz kurz war...) Et mainenant les ami(e)s, commencons – frisch an’s Werk : Die Vorbereitung (Vortag) Zutaten: - 500 gr. Zwiebeln - Speiseöl - 1 Eßlöffel Mehl - 1 Liter Brühe - frischer Knoblauch - Salz und Pfeffer - Petersilie - trockener Weißwein - Toast oder Baguette - Gruyère, Emmenthaler oder Gouda 500 gr. Zwiebeln in etwas gutem Speiseöl glasig werden lassen, nach Geschmack auch bräunen (Suppe wird dann intensiver). 1 Eßlöffel Mehl darüber stäuben, dann ablöschen mit 1 Liter Brühe und 10-15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Eine Knoblauchzehe hineinpressen (nach Geschmack auch mehr oder weniger). Abschmecken mit Salz und Pfeffer (frisch aus der Mühle). Zum Schluß gehackte Petersilie drüberstreuen Einen Tag stehen lassen Die Zubereitung Suppe erwärmen, 1 Glas trockenen Weißwein hinzufügen. Optimal: diesen Wein auch zum Essen servieren. Suppe in ofenfeste Suppentassen einfüllen. 1 Scheibe Toast oder Baguette vorsichtig auflegen und bestreuen mit geriebenem Gruyère, wahlweise auch Emmenthaler oder Gouda. Tassen in den Ofen und bei 200 – 220° überbacken, bis der Käse zerlaufen ist. Heiß servieren. Dazu Baguette und trockenen Weißwein. Suppe kann einzeln als Snack oder auch als Vorsuppe gereicht werden. Bon Appétit! Bernard
mach ich gerne. Ist ja auch eßbar das Baguette, aber es könnte einfach lockerer sein...
Baguetterezept
400 gr. Mehl Typ 550 1 Pkt. Trockenhefe ½ El Salz 240 ml lauwarmes Wasser
Mehl, Hefe, Salz vermischen, dann Wasser dazumengen, kneten, bis sich Teig von Schüssel ablöst. Ca. 6-7 Min. Luft reinkneten, dann als Kugel in Schüssel zugedeckt 45 Min gehen lassen.
Teig aufteilen in 2 Teile. Jedes Teil tüchtig durchkneten, in zwei Brote formen, auf Blech mit Backpapier legen, zugedeckt 30 Min. gehen lassen.
Ofen vorheizen auf 200°, Brot mit verquirltem Ei bepinseln, schräg mehrmals einschneiden, Auflaufschüssel mit kochendem Wasser in Ofen und Brot nach etwa 5 Min. vorheizen in Ofen. Brot auf 2. Schiebeleiste von oben 35 Min. backen lassen – ev. 5 Min vor fertig Blech einmal umdrehen.
Abkühlen lassen.
ERGEBNIS:
Kruste: sehr schön goldig und kross Innen: etwas fest – könnte lockerer sein, d.h. besser aufgehen!
Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr in Eurer Versuchsküche diese gewisse pariser Lockerheit ins Baguette bringen könntet!
Halli-hallo Baguette und kein Ende - nach dem Motto -gemeinsam schaffen wir es: das selbstgebackene perfekte Pariser Baguette Nach dem Selbstversuch, habe ich mir nochmal meine Gedanken gemacht. Echtes Pariser Baguette schmeckt überhaupt nicht nach Hefe - sehr wohl aber unsere Hefeteig-Variationen. Dann bin ich am Samstag durch Jamie Oliver - zwar Engländer, aber trotzdem mein Lieblingskoch Auf eine Idee gekommen. Der hat für einen Teig Mehl benutzt, welches schon Treibmittel enthielt. Und "der wundervollste aller Ehemänner" hat mir gesagt, dass es in Frankreich anderes Mehl mit Zusatzstoff gäbe. Meine Theorie ist die, dass es sich ebenfalls um Mehl mit Treibmittel handelt, was zur Folge hätte, man bräuchte im Verhältnis weniger Hefe und trotzdem würde der Teig schön großporig aufgehen. Zum Glück wohnen wir ja nur ein paar Minuten von Frankreich weg und bei nächster Gelegenheit wird ein "Cora" nach Mehl durchforstet Bernard, weißt Du was Treibmittel auf französisch heißt? Ha! Wir bekommen das schon noch hin In der Zwischenzeit hätte ich da ein superleckeres Kräuterbrot Rezept, von meinem oben erwähnten Lieblingskoch. Ist zwar nicht französisch - aber leeeeeeecker, und schnell zu machen Bisher waren alle begeistert! Kräuterbrot a la Jamie 1 kg Mehl 30 g Zucker 30 g Hefe 30 g Salz 3/4 Liter Wasser (handwarm) Die Hefe in eine Schüssel bröseln und das lauwarme Wasser hinzufügen (ca 1 - 2 Eßl) und Zucker dazu und ein wenig Mehl darüber stäuben. Weizenmehl mit Salz michen in eine Schüssel geben. Vorteig dazu geben. Mit dem Rührgerät (Knethaken) zu einem schönen Hefeteig verarbeiten. Dabei ca 3/4 Liter Wasser dazugeben. Das Ganze zu einem weichen seidigen Teig kneten. Dann in einer Schüssel abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig ausrollen und auf einem Backblech verteilen. Rosmarin zerhacken mit groben Salz (1 TL) und 2 -5 Knoblauchzehen zusammen zerquetschen und dann mit gutem Olivenöl weiterquetschen, damit das Aroma in das Öl geht. Das alles dann über dem Teig ausquetschen und verteilen und ordentlich in den Teig mit den Fingern reindrücken (ich würde es einmassieren nennen ) und dann wieder ca. 40 Minuten gehen lassen. (geht noch mal auf die doppelte Größe auf) Bei 200 °C ca. 15 Minuten lang backen. Schmeckt toll zu Tomatengerichten aller Art, Salaten, mediterranen Gerichten Liebe Grüße Karin
Mmmmmmh! Klingt aber ganz schön lecker, das Kräuterbrot!
Bonjour Karin,
für Hefe haben die Franzosen den begriff "la levure", sprich: Lehwühr, was eigentlich auch schon ein Oberbegriff in Richtung Treibmittel ist. Levure kommt von dem Verb "lever", was wiederum aufstehen, erheben, heben bedeutet. Dennoch gibt es einen noch allgemeineren Begriff, nämlich "le levain", sprich: leväh (besser: einfach das französische Wort für Wein = vin nehmen und ein "le" davor setzen!). Levain kommt ebenfalls von lever. Mit diesem Wortschatz ausgerüstet, solltet Ihr eigentlich recht gut klar kommen bei Cora.
Aus meiner eigenen Erinnerung kann ich nicht sagen, ob es solche Mischmehle in la France zu kaufen gibt. Hier in Deutschland gibt es ja eigentlich so was Ähnliches, genannt Backmischung und angeboten sogar bei den Discountern. Sehr viel mehr wie Mehl, Trockenhefe, ein wenig Salz und etwas Zucker ist das Zeug ja auch nicht. Aber der Blick über den Grenzzaun (den es ja zum Glück nicht mehr gibt) sollte uns schlauer machen. Ich bin gespannt!
Hier ein neues Rezept aus Ulis Hexenküche. Bon Appetit!
Hallo Bernard, hier kommt die Nachspeise des Tages.
Zutaten: 3 Äpfel, 1 Tasse Rosinen, 2 cl Grand Manier (Orangenlikör), 1 Limette, 1 Orange, Zimt, Zucker, Honig, etwas Butter.
Zubereitung: die Rosinen ( Normale Kaffetasse reicht) in den 2cl Grand Manier einweichen, in der Zwischenzeit die Äpfel mit einem Apfelausstecher entkernen, anschließend schälen, danach in dünne Scheiben schneiden und halbieren.
Eine feuerfeste Auflaufform leicht mit Butter einfetten, die Äpfel nun schichtweise in die Form geben, dazwischen ein paar von den Rosinen dazugeben, etwas mit Limetten- und Orangensaft beträufeln.
Zum Schluß mit einem Zimt/Zuckergemisch bestreuen, danach den Honig (am besten aus einer Dosierflasche) darüberlaufen lassen, danach noch ein paar Butterflocken dazugeben.
Das Ganze bei ca.200 Grad etwa 15-20 Min. backen (dies ist nur ein Richtwert, den Bräunungsgrad darf ja jeder selber festlegen).
So soll das Werk vor dem Backen aussehen: [img]http://home.nwn.de/Paris/Forumbilder/Apfel 003.gif[/img] Und so dann nach dem Backen: [img]http://home.nwn.de/Paris/Forumbilder/Apfel 002.jpg[/img] Viel Spass beim Testen
Salut ULI
Eine Mischung aus Bratapfel und Tarte au Pommes. Klingt doch lecker, oder? Und sollte auch in Hinblick auf Weihnachten seine Liebhaber finden. Merci Uli!
Wird gemacht, mon General de la Cuisine! Hier kommt des Ulis erster Teil:
Bonjour les amis,
hier noch ein leckers Rezept zu Weihnachten, kommt vieleicht schon zu spät. Zuerst die Vorspeise:
CHAMPAGNERSUPPE
Zutaten für 4 Portionen: 500 ml Gemüsefond (Instant) 500 ml Champagner 2 Becher Schlagsahne 4 Eigelb Salz& Pfeffer Worcestershiresauce Prise Zucker 4 Scheiben Toastbrot 4 EL Butter 4 EL Petersilie (frische oder TK ) gehackt
Zubereitung
Gemüsefond und den Champagner aufkochen, 100 ml Sahne mit den Eigelb verrühren, dann in die aufgekochte Suppe rühren (nicht mehr kochen lassen), mit Salz, Pfeffer, Worcestershiresauce und der Prise ucker abschmecken. Die Toastbrotscheiben in kleine Würfel (Croutons) schneiden und in der Butter goldbraun rösten. Die restliche Sahne steif schlagen und dann vorsichtig in die Suppe einrühren, ggf. mit Salz & Pfeffer noch einmal abschmecken.
Mit den gerösteten Croutons und der Petersilie bestreuen.
Und schließlich folgt das triumphale Finale, bzw. des Ulis dritter Teil:
ÉCLAIRS MIT SCHOKOLADENCREME (LIEBESKNOCHEN)
(Meine Damen! Nicht was schon wieder denken!)
Zutaten für 4 Stück:
350 ml Milch
125 g Butter ( zimmerwarm )
Prise Zucker
Prise Salz
200 g Mehl
6 Eier
Für die Schokoladencreme:
4 Becher Schlagsahne
80 g Zucker
200 g Zartbitterschokolade
Zubereitung
Liebesknochen:
Milch, Butter, Zucker, Salz zum Kochen bringen, Mehl durch ein Sieb rasch hinzufügen, bis sich der Teig vom Boden löst (Branntteig), Masse auf 80 Grad abkühlen lassen. Nun die Eier rasch unterarbeiten, die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein Backblech (Backpapier nicht vergessen) aufspritzen.
Und nun das Ganze in den vorgeheizten Backofen (220°, das Ganze bei reduzierter Hitze ( 180° ) ca.15 Min. backen.
Schokoladencreme:
Sahne im Topf aufkochen, sogleich vom Herd ziehen, die Schokolade und den Zucker darin auflösen, die Masse in eine Schüssel geben und eine Tag im Kühlschrank ruhen lassen.
Dann die Masse mit einem Rührgerät aufschlagen, in einen
Spritzbeutel füllen und damit die in der Zwischenzeit halbierten
Liebesknochen füllen, die andere Hälfte darauflegen und zum Schluß das ganze mit Puderzucker bestreuen.
BON APPETIT
A bientôt et Salut ULI
Mein lieber Uli! Bei 150 Millionen Kalorien hab' ich aufgehört zu zählen! Aber leckerrrrrrrrr! Es treibt einen direkt in die Küche!
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