AUF VIELFACHEN WUNSCH ERÖFFNE ICH HIERMIT EINEN THEMENBEREICH, DER SICH MIT ESSEN UND TRINKEN IN JEDER FORM BEFASSEN SOLL.
REZEPTE, RESTAURANTTIPPS, BESONDERE LEBENSMITTEL UND EINKAUFSMÖGLICHKEITEN - EINFACH ALLES WAS AUCH NUR IM ENTFERNTESTEN MIT PARIS BZW. FRANKREICH UND ESSEN UND TRINKEN ZU TUN HAT!
ICH BEGINNE MIT DEM KLASSIKER: ZWIEBELSUPPE!
MÖGE DIESER THEMENBEREICH FRUCHTBAR UND NAHRHAFT SEIN!
Bonjour, hier mein vielfach erprobtes Rezept für Pariser Zwiebelsuppe. Pariser Zweibelsuppe Soupe à l´’Oignon gratinée Immer beliebt und erfreut das Herz und den Magen. Sättigend und erwärmend. Allein oder als Vorsuppe. Ein idealer Begleiter für eine Soirée à la Francaise, einen französischen Abend. Die Suppe ist so lecker, dass man auf Bitten um Nachschlag vorbereitet sein sollte... Sehr praktisch: die Hauptarbeit kann am Vortage erledigt werden. Wenn sie serviert werden soll, braucht sie nur noch überbacken zu werden – das erfreut den Gastgeber. Sie ist einfach zu kochen, also auch für den nicht so küchenerfahrenen Gastgeber geeignet. Selbst wenn die Zwiebeln mal beim ersten Arbeitsgang am Boden ansetzen – kein Problem: mit der Brühe ablöschen und kräftig vom Boden rühren – Problem gelöst. Erst wenn die Zwiebeln vollständig schwarz sind, dann sollte man sich überlegen, ob man nicht von vorne beginnt. Wenn sie aber schwarz wurden, dann hat der Koch den schlimmsten Fahler begangen, den man in der Küche machen kann: er hat vergessen, das Essen zu beaufsichtigen und hat die Küche verlassen (der berühmte Telefonanruf, der ja nur ganz kurz war...) Et mainenant les ami(e)s, commencons – frisch an’s Werk : Die Vorbereitung (Vortag) Zutaten: - 500 gr. Zwiebeln - Speiseöl - 1 Eßlöffel Mehl - 1 Liter Brühe - frischer Knoblauch - Salz und Pfeffer - Petersilie - trockener Weißwein - Toast oder Baguette - Gruyère, Emmenthaler oder Gouda 500 gr. Zwiebeln in etwas gutem Speiseöl glasig werden lassen, nach Geschmack auch bräunen (Suppe wird dann intensiver). 1 Eßlöffel Mehl darüber stäuben, dann ablöschen mit 1 Liter Brühe und 10-15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Eine Knoblauchzehe hineinpressen (nach Geschmack auch mehr oder weniger). Abschmecken mit Salz und Pfeffer (frisch aus der Mühle). Zum Schluß gehackte Petersilie drüberstreuen Einen Tag stehen lassen Die Zubereitung Suppe erwärmen, 1 Glas trockenen Weißwein hinzufügen. Optimal: diesen Wein auch zum Essen servieren. Suppe in ofenfeste Suppentassen einfüllen. 1 Scheibe Toast oder Baguette vorsichtig auflegen und bestreuen mit geriebenem Gruyère, wahlweise auch Emmenthaler oder Gouda. Tassen in den Ofen und bei 200 – 220° überbacken, bis der Käse zerlaufen ist. Heiß servieren. Dazu Baguette und trockenen Weißwein. Suppe kann einzeln als Snack oder auch als Vorsuppe gereicht werden. Bon Appétit! Bernard
Bonjour, hier ist die bessere Hälfte von Uli, des Einzelnen, auf dessen vielfachen Wunsch dieses Essensforum aus der Taufe gehoben wurde. Bernard, bevor wir mit der Zwiebelsuppe beginnen, wollen wir uns doch wohl erst einen Apéritif genehmigen. Natürlich einen Kir: man nehme, so man hat: 2 cl Crème de Cassis (Cassis-Likör) 4 cl vin blanc brut (trockener Weißwein oder auch 1 cl Cassis und 10 cl Weißwein. An dem richtigen Mischungsverhältnis basteln wir noch. Dann also: " à votre santé " Salut Elvi et Uli
Ich als alter Creme brulee’Fanatiker steuere die Nachspeise dazu. Sie bedarf einiger Übung , aber sie wird von Mal zu Mal besser und irgendwann kommt der Besuch nur noch "es gibt doch aber da diese leckere Speise, ähm wie war doch der Name, na Du weißt schon....." Ja , ja
CREME BRULEE’
60 g Zucker in einem Topf karamelisieren und mit 100 ml Milch ablöschen. 1/2 Vanilleschote auskratzen 200 ml Sahne mit 5 Eigelb auf höchstens 85 ° C erhitzen.
in flache Schalen verteilen und im Backofen bei 150 °C stocken. dazu die Schalen am besten in Wasser stellen.
Aus dem Backofen nehmen auskühlen lassen, mit ca 100 g braunen Rohrzucker bestreuen. Diesen Zucker entweder mit einem Bunsenbrenner flambieren, oder im Backofen nochmals nur bei Oberhitze erwärmen. Die Creme darf dabei nicht wieder heiß werden, also in Wasser stellen.
Lese ich da gerade Quiche Lorraine? Und wo ist das Rezept? Ich werde jetzt einen Kir trinken (eigentlich würde ich auch gerne den Kir Bretonne trinken - aber mein Cidre ist alle!) und höre erst wieder auf, wenn hier das Rezept erscheint!!!!! Also Uli, wenn Du es mit Deinem Gewissen vereinbaren kannst, einen aufstrebenden Citysam-Moderator in die Arme des Teufels Allohol zu treiben - dann laß Dir nur Zeit!!! Ihr ssseid Schulll ,wennich vohr die Hunde gehe un nur noch llllllllll - schullligung - lalle! Prosssss...... Das T! Irgendwer haddas T von der Dasadur geklaud! Verd.... noch mal! Kannoch nich angehn! Hadeiner das T irngwo gefunn? Un Kisch Lohrähn is aunoch nich da! Ich heb noch einnn! Prosss.... ich findas blöde T nich!
um dich vor dem Teufel Alkohol zu retten (wenn es nicht schon zu spät ist) kommt jetzt hier das langersehnte und seit Jahren erprobte Rezept unserer Quiche Lorraine: Teig: aus 200 g Mehl, 100 g Butter od. Margarine, 1/2 Teel. Salz, 4 Eßl. Wasser, 1 Ei einen Knetteig herstellen und für eine halbe Stunde ab in den Kühlschrank. Belag: 2-3 Eier mit 1/4 Liter süßer Sahne verquirlen, 200 g geriebenen Käse (z.B. Emmentaler) und 200 g gewürfelten Frühstücksspeck (Bacon) oder gekochten Schinken dazugeben unsere Abwandlung: eine Handvoll Lauch oder Zwiebeln, oder beliebiges Gemüse, oder Gemüsemischung in der Pfanne kurz andünsten und ebenfalls in die Masse geben. Eine Tarteform (oder Springform) gut fetten, Knetteig darin verteilen, einen Rand formen und die Masse darauf verteilen. Bei 180 ° ca. eine halbe Stunde backen.
Geschrieben wurde dieses Rezept von Madame Elvi, der besseren Hälfte von Monsieur Uli. Es ist eines der wenigen Gerichte, für die Madame Elvi in diesem Haushalt zuständig ist. Und nun wünschen wir 'Bon Apétit' in der Hoffnung, dass dieses Rezept dich noch rechtzeitig vor dem 'voll'-ständigen Absturz erreicht hat.
Melde mich ausgenüchtert aus der kalten Dusche und noch immer Rollmops kauend zurück. Während ich mit der linken Hand Tischfußball mit einer Aspirintablette spiele, dankt Euch meine Rechte herzlich für das seeeeeeeehr lecker klingende Rezept. Wir werden es am kommenden Wochenende ausprobieren!
Bei der Gelegenheit: hat jemand ein Rezept für selbst herstellbares Baguette? Meine Versuche werden irgendwie immer zu fest!
Bonsoir Bernard, schön von dir zu hören,das du nach den vielen KIR`S noch unter den lebenden weilst (wir hatten schon Gewissensenbisse), ich hoffe es hat dir nicht all zu lange " Kopf" zerbrechen bereitet. Für ein Rezept zur Herstellung eines selber hergestellten Baguettes sind wir zwei beide auch sehr Interessiert. Für solche Rezepte ist meine Standesamtliche Zuteilung genau die richtige Adresse,Madame Elvi (für Ihren richtigen Namen schämt sie sich ein bisschen,bedeutet so viel die " wahre" hihihihhi).
wir wünschen allen Freunden des Kulinarischen Forums weiterhin viel spass beim austesten der o.g. Rezepten.
Salut Bernard, laß doch mal dein Rezept für die Baguettes rüberwachsen oder besser rüberschreiben,vielleicht können wir noch etwas daran Basteln bzw.Backen (kann nur schiefgehen entweder es wird ein Baguettes oder halt ein Baseballschläger).
mach ich gerne. Ist ja auch eßbar das Baguette, aber es könnte einfach lockerer sein...
Baguetterezept
400 gr. Mehl Typ 550 1 Pkt. Trockenhefe ½ El Salz 240 ml lauwarmes Wasser
Mehl, Hefe, Salz vermischen, dann Wasser dazumengen, kneten, bis sich Teig von Schüssel ablöst. Ca. 6-7 Min. Luft reinkneten, dann als Kugel in Schüssel zugedeckt 45 Min gehen lassen.
Teig aufteilen in 2 Teile. Jedes Teil tüchtig durchkneten, in zwei Brote formen, auf Blech mit Backpapier legen, zugedeckt 30 Min. gehen lassen.
Ofen vorheizen auf 200°, Brot mit verquirltem Ei bepinseln, schräg mehrmals einschneiden, Auflaufschüssel mit kochendem Wasser in Ofen und Brot nach etwa 5 Min. vorheizen in Ofen. Brot auf 2. Schiebeleiste von oben 35 Min. backen lassen - ev. 5 Min vor fertig Blech einmal umdrehen.
Abkühlen lassen.
ERGEBNIS:
Kruste: sehr schön goldig und kross Innen: etwas fest - könnte lockerer sein, d.h. besser aufgehen!
Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr in Eurer Versuchsküche diese gewisse pariser Lockerheit ins Baguette bringen könntet!
Viele Grüße
Bernard
Dieser Beitrag wurde am 08.09.2004 um 15:37 Uhr von Bernard geändert.
Salut Bernard, laßt mich mal ein bißchen mitmischen (beim Baguette). Damit Hefeteig schön aufgeht, sollte er immer an einem warmen Ort gehen. Den Teig also zum Gehen am besten auf einen Topf mit warmen Wasser stellen, ansonsten könnte ich auch keinen Fehler finden. Eine Möglichkeit wäre noch die Hefe. Erfahrungsgemäß ist frische Hefe für einen lockeren Teig besser. Ich muß das auch mal ausprobieren, um zu sehen woran es liegt. Bisher habe ich nur Brot oder Hefekuchen gebacken. Hoffentlich verhungerst Du uns nicht, wäre sehr schade, bei Deinen vielen Fans!!!!!!!!!!!!!!! Du hast ja aber bald wieder beste Gelegenheit, echt Pariser Baguette zu essen, worum ich Dich ehrlich beneide. Horch doch mal die Pariser aus, wie sie es so locker hinkriegen. Verraten kannst Du es uns dann. Wir erwarten Ergebnisse, nicht nur im Tire schlemmern.
das mit dem Aushorchen habe ich schon probiert. Ich habe meinen Boulanger gefragt. Und der hat mich zu nachtschlafender Zeit zusehen lassen. Aber hinter das Gehimnis der Lockerheit bin ich trotzdem nicht gekommen. Möglicherweise liegt es an der extrem langen Gehzeit. Der Teig wird am Abend vorbereitet und erst am frühen Morgen dann gebacken. Aber sicher bin ich mir nicht. Außerdem haben die Franzosen offensichtlich noch andere Mehlsorten und auch die Hiefe hat keine Ähnlichkeit zu unserer. Sie ist flüssig. Mein Boulanger antwortete grinsend auf meine Frage, wie man das Baguette denn nun so herrlich luftig hinbekommt: "Mit Liebe!" - Witzbold!
Halli-hallo lieber Bernard, wir sind gerade von paris zurück und haben ein echtes Pariser Baguette im Gepäck - das nachher gleich verspeist wird mit leckerem Käse und Co.
Aber zu Broten aus Hefeteig: Generell ist zu sagen, dass Hefeteige genügend Zeit zum gehen brauchen!! Ich nehme grundsätzlich frische Hefe! Am Besten einen Vorteig machen indem Du die Hefe zerbröselst (klappt gut mit Gabel) einen Teelöffel Zucker dazugibst uns ca. 1 -2 Eßlöffel handwarmes Wasser. KEIN SALZ AN DIE HEFE BEIM VORTEIG!!!!
Hefeteig will es warm und auf keinen Fall Zugluft! Ich heize dazu meinen Backofen auf 50 ° auf und stell den Vorteig und säter den fertigen Teig in den Backofen und bitte dabei die Backofentür EINEN SPALT OFFEN lassen! Einfach zusammen gefalteten Topflappen dazwischen klemmen
Noch ein Trick: Nacheem der Teig geknetet ist, ihn mit einen scharfen Messer durchschneiden -im Teig müssen dann deutlich Blasen zu sehen sein - je größer desto besser!
Das ist mein Baguette-Rezept:
Baguette Parisienne
30 g Hefe 1 EL Zucker 1 bis 2 Eßl. handwarmes Wasser 500 g Mehl (Weizenmehl Type 505) 1 EL Salz 375 ml Milch (oder Wasser)
Die zerbröckelte Hefe mit dem Zucker in der Tasse, mit lauwarmen, Wasser auflösen (sehr dickflüssige cremige Substanz) ca. 15 Min. an warmen Ort gehen lassen - dabei mit sauberem Geschirrtuch abdecken. Das Mehl in eine Backschüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken und die aufgelöste Hefe zugeben. Die Hefe von der Mitte her mit dem Mehl verrühren, Salz und nach und nach die lauwarme Milch (oder Wasser) dazugeben. Wenn der Teig Blasen wirft, die Schüssel mit einem Tuch abdecken und ca. 30 Minuten gehen lassen. Dann den teig nochmal durchkneten und erneut 20 -30 Min. gehen lassen. Nun den Teig in 2 - 3 Stücke zerteilen und zu 40 - 50 cm langen Rollen wirken, auf das eingefettete Backblech (ich nehme Backpapier statt Fett) legen. Nochmals 15 Minuten gehen lassen. Die Brote umdrehen und 4 - 5 mal schräg einschneiden und mit Wasser bestreichen. Eine Tasse heißes Wasser vorsichtig in den vorgeheizten Backofen stellen. Das Blech auf die unterste Schiene des Backofens schieben.
Backtemperatur : E: 225° C ,Gas : Stufe 5-6 Backzeit: ca. 20 Minuten
Bonjour Bernard Bonjour chèrs amis Jeden Tag eine gute(s) (-)Tat(/-) Rezept,für euch kleine oder große Schleckermäulchen. (b)Tarte aux pommes(/b)
Zutaten: Teig: 200 g Mehl 125 g Butter 1 Tasse süße Sahne 1 Prise Salz
Belag: evtl. etwas Vanillepudding auf den Teig geben mit dünnen Apfelscheiben belegen 70-80 g brauner Zucker mit Zimt vermischen und darüberstreuen Backzeit:40 Minuten bei 175 °
A C H T U N G, R E Z E P T A E N D E R U N G F U E R O.G. R E Z E P T
Die Rezeptänderung wurde notwendig, nachdem der Test vor ca.1 Std. erfolgt war. Folgende Änderung ist anzuraten: den Vanillepudding kann man getrost weglassen! Es reichen ca. 50 g Zucker-Zimtgemisch, denn die Tarte wird damit saftig genug und würde sonst ein bisschen zu süß werden. Wenn du das Ergebnis sehen willst, guckst du [url=http://mitglied.lycos.de/retalica/tarte.jpg]*hier*!
Viel Spaß beim Testen und Probieren - Hmm.... lecker ....
die ganzen schrecklichen Zeichen vor und hinter den Sätzen Bitten wir zu entschuldigen,schäm,schäm! klappt heute mit Tastatur und PC nicht so ganz,er hat wohl heute nicht gerade seinen besten Tag.
Die Quiche Lorraine (Rezept siehe oben) wurde bereits probiert und ratzekahl aufgefuttert. Lecker, ey! Die Magenerweiterung wurde gerne hingenommen. Ich danke für ein neues kulinarisches Erlebnis!
Lieben Dank auch an Karin für Ihre Tipps und Ratschläge und ganz besonders für das Rezept, um mein Baguetteproblem in den Griff zu bekommen. Daran (und auch an die Tarte au Pommes) gehe ich ganz in Ruhe nach meinem Parisaufenthalt, der ja auch schon in ein paar Tagen beginnt.
Und nun gönne ich mir einen Pastis - denn soviel Zeit muß sein!
Bonjour Bernard, welches der Quiche Lorraine Rezepte hast du ausgekostet,meine bessere Hälfte wollte es gerne wissen (Frauen sind halt neugierig, liegt wohl in den Genen).
Bonjour Bernard, wir wissen, das du zur Zeit noch in Paris weilst (wir wären ja gerne mitgefahren,aber in der Urlaubskasse ist leider die vollkommene Ebbe eingetreten).Wir hoffen dass dich unser Bericht über den Versuch ein Baguette zu backen nicht all zu sehr schockiert. Dieser Versuch ist leider vollkommen misslungen,es wurden leider nur ein Paar Baseballschläger,damit haben wir zusammen wenigstens die gleichen geschickten Hände,auf diesen Schreck erstmal ein Dujardin,Prost. Also zum guten Schluss noch gesagt,lohnt sich der Aufwand für ein selber gebackenes Baguette nicht,dürfte es ja in jeder guten Bäckerei geben. Sonst gibt es an der Kulinarischen Front nichts neues.
A bientôt
Salut Madame Elvi et Monsieur Uli
P.S. das Baguette war zwar genießbar,aber die Franzosen können es halt besser,vielleicht haben wir vergessen es mit liebe zu Backen,wie dein Boulanger zu pflegen sagte.
tja, mißglückte Baguette-Versuche habe ich auch schon eine Reihe hinter mir. Ein neues Baguette Rezept aus la France habe ich im Koffer (noch nicht ausgepackt) und kommt demnächst an dieser Stelle. Aber ich finde, deutsche Bäcker bekommen ein französisches Baguette, wie man es dort kennt, einfach nicht so hin. Es fehlt wohl wirklich die Liebe!!! Deshalb: lieber ein missglücktes eigenes Baguette als ein geglücktes liebloses vom deutschen Bäcker (der in der Mehrzahl, wie wir leider inzwischen wissen, gar nicht mehr selber den Teig macht, sondern nur noch Mischungen oder sogar Rohlinge vom Werk benutzt)
hallo, bin durch zufall auf euere seiten gestossen. zum baguette: die franzosen nehmen feineres mehl, als unsere 500ter serie. und sie lassen sich wahrlich viel zeit, jedenfalls die paar, die ihre baguette wirklich noch selber herstellen. weit über 90 % sollen teigrohlinge nehmen.......... schade drum.
mit Mehlen habe ich auch so Probleme. Wo gibt's denn in Allemagne eine Chance, ein größeres Angebot unterschiedlicher Mehle zu bekommen? Gibt's da Erfahrungen, wo es lohnt, mal zu schauen?
Und zu den Rohlingen: diese Praxis breitet sich wohl europaweit immer mehr aus. Viele Bäcker in Paris machen es sich noch leichter: sie werden mit fertigen Produkten aus Großbäckereien versorgt. Die dürfen sich allerdings dann nicht des Zusatzes "artisan" oder Entsprechendes bedienen. Ein Boulanger artisan muß schon vor Ort selber backen. Ob da nicht aber dann wieder die o.a. Rohlinge öfter mal die Finger im Spiel haben, wollen wir eigentlich gar nicht so genau wissen, oder ?
Paris ist eine Sucht, von der ich nie loskommen werde. Egal was sich in meinem Leben so getan hat, öfter nach Paris fahren um einfach nur die Vielfalt zu geniessen - das ist immer gleich geblieben.
***** Paris atmen, stärkt die Seele. Victor Hugo *****
Ich habe nie solche Regenbogen gesehen wie über der Stadt Paris, ich habe auch nie solchen Regen gesehen - o Gott, ich habe Heimweh. Katherine Anne Porter
+++++ Ajoutez deux lettres à Paris: c'est le paradis.
Jules Renard
Paris und nochmals Paris. Alles was in dieser Stadt Spaß macht. Außerdem noch die Kunst internationaler Küche (was wohl auch sonst?), Musik von 50-ern bis zu den 80-ern, vor allem Instrumentale, aber auch Charts, Formel 1, Werder Bremen. Aufgrund meiner ehemaligen Berufstätigkeit: Zirkus und Varieté. Und ganz viel lesen, vor allem alles, was auch nur am Rande mit Paris zu tun hat.
Bonjour, hier mein vielfach erprobtes Rezept für Pariser Zwiebelsuppe. Pariser Zweibelsuppe Soupe à l´’Oignon gratinée Immer beliebt und erfreut das Herz und den Magen. Sättigend und erwärmend. Allein oder als Vorsuppe. Ein idealer Begleiter für eine Soirée à la Francaise, einen französischen Abend. Die Suppe ist so lecker, dass man auf Bitten um Nachschlag vorbereitet sein sollte... Sehr praktisch: die Hauptarbeit kann am Vortage erledigt werden. Wenn sie serviert werden soll, braucht sie nur noch überbacken zu werden – das erfreut den Gastgeber. Sie ist einfach zu kochen, also auch für den nicht so küchenerfahrenen Gastgeber geeignet. Selbst wenn die Zwiebeln mal beim ersten Arbeitsgang am Boden ansetzen – kein Problem: mit der Brühe ablöschen und kräftig vom Boden rühren – Problem gelöst. Erst wenn die Zwiebeln vollständig schwarz sind, dann sollte man sich überlegen, ob man nicht von vorne beginnt. Wenn sie aber schwarz wurden, dann hat der Koch den schlimmsten Fahler begangen, den man in der Küche machen kann: er hat vergessen, das Essen zu beaufsichtigen und hat die Küche verlassen (der berühmte Telefonanruf, der ja nur ganz kurz war...) Et mainenant les ami(e)s, commencons – frisch an’s Werk : Die Vorbereitung (Vortag) Zutaten: - 500 gr. Zwiebeln - Speiseöl - 1 Eßlöffel Mehl - 1 Liter Brühe - frischer Knoblauch - Salz und Pfeffer - Petersilie - trockener Weißwein - Toast oder Baguette - Gruyère, Emmenthaler oder Gouda 500 gr. Zwiebeln in etwas gutem Speiseöl glasig werden lassen, nach Geschmack auch bräunen (Suppe wird dann intensiver). 1 Eßlöffel Mehl darüber stäuben, dann ablöschen mit 1 Liter Brühe und 10-15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Eine Knoblauchzehe hineinpressen (nach Geschmack auch mehr oder weniger). Abschmecken mit Salz und Pfeffer (frisch aus der Mühle). Zum Schluß gehackte Petersilie drüberstreuen Einen Tag stehen lassen Die Zubereitung Suppe erwärmen, 1 Glas trockenen Weißwein hinzufügen. Optimal: diesen Wein auch zum Essen servieren. Suppe in ofenfeste Suppentassen einfüllen. 1 Scheibe Toast oder Baguette vorsichtig auflegen und bestreuen mit geriebenem Gruyère, wahlweise auch Emmenthaler oder Gouda. Tassen in den Ofen und bei 200 – 220° überbacken, bis der Käse zerlaufen ist. Heiß servieren. Dazu Baguette und trockenen Weißwein. Suppe kann einzeln als Snack oder auch als Vorsuppe gereicht werden. Bon Appétit! Bernard
mach ich gerne. Ist ja auch eßbar das Baguette, aber es könnte einfach lockerer sein...
Baguetterezept
400 gr. Mehl Typ 550 1 Pkt. Trockenhefe ½ El Salz 240 ml lauwarmes Wasser
Mehl, Hefe, Salz vermischen, dann Wasser dazumengen, kneten, bis sich Teig von Schüssel ablöst. Ca. 6-7 Min. Luft reinkneten, dann als Kugel in Schüssel zugedeckt 45 Min gehen lassen.
Teig aufteilen in 2 Teile. Jedes Teil tüchtig durchkneten, in zwei Brote formen, auf Blech mit Backpapier legen, zugedeckt 30 Min. gehen lassen.
Ofen vorheizen auf 200°, Brot mit verquirltem Ei bepinseln, schräg mehrmals einschneiden, Auflaufschüssel mit kochendem Wasser in Ofen und Brot nach etwa 5 Min. vorheizen in Ofen. Brot auf 2. Schiebeleiste von oben 35 Min. backen lassen – ev. 5 Min vor fertig Blech einmal umdrehen.
Abkühlen lassen.
ERGEBNIS:
Kruste: sehr schön goldig und kross Innen: etwas fest – könnte lockerer sein, d.h. besser aufgehen!
Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr in Eurer Versuchsküche diese gewisse pariser Lockerheit ins Baguette bringen könntet!
Halli-hallo Baguette und kein Ende - nach dem Motto -gemeinsam schaffen wir es: das selbstgebackene perfekte Pariser Baguette Nach dem Selbstversuch, habe ich mir nochmal meine Gedanken gemacht. Echtes Pariser Baguette schmeckt überhaupt nicht nach Hefe - sehr wohl aber unsere Hefeteig-Variationen. Dann bin ich am Samstag durch Jamie Oliver - zwar Engländer, aber trotzdem mein Lieblingskoch Auf eine Idee gekommen. Der hat für einen Teig Mehl benutzt, welches schon Treibmittel enthielt. Und "der wundervollste aller Ehemänner" hat mir gesagt, dass es in Frankreich anderes Mehl mit Zusatzstoff gäbe. Meine Theorie ist die, dass es sich ebenfalls um Mehl mit Treibmittel handelt, was zur Folge hätte, man bräuchte im Verhältnis weniger Hefe und trotzdem würde der Teig schön großporig aufgehen. Zum Glück wohnen wir ja nur ein paar Minuten von Frankreich weg und bei nächster Gelegenheit wird ein "Cora" nach Mehl durchforstet Bernard, weißt Du was Treibmittel auf französisch heißt? Ha! Wir bekommen das schon noch hin In der Zwischenzeit hätte ich da ein superleckeres Kräuterbrot Rezept, von meinem oben erwähnten Lieblingskoch. Ist zwar nicht französisch - aber leeeeeeecker, und schnell zu machen Bisher waren alle begeistert! Kräuterbrot a la Jamie 1 kg Mehl 30 g Zucker 30 g Hefe 30 g Salz 3/4 Liter Wasser (handwarm) Die Hefe in eine Schüssel bröseln und das lauwarme Wasser hinzufügen (ca 1 - 2 Eßl) und Zucker dazu und ein wenig Mehl darüber stäuben. Weizenmehl mit Salz michen in eine Schüssel geben. Vorteig dazu geben. Mit dem Rührgerät (Knethaken) zu einem schönen Hefeteig verarbeiten. Dabei ca 3/4 Liter Wasser dazugeben. Das Ganze zu einem weichen seidigen Teig kneten. Dann in einer Schüssel abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig ausrollen und auf einem Backblech verteilen. Rosmarin zerhacken mit groben Salz (1 TL) und 2 -5 Knoblauchzehen zusammen zerquetschen und dann mit gutem Olivenöl weiterquetschen, damit das Aroma in das Öl geht. Das alles dann über dem Teig ausquetschen und verteilen und ordentlich in den Teig mit den Fingern reindrücken (ich würde es einmassieren nennen ) und dann wieder ca. 40 Minuten gehen lassen. (geht noch mal auf die doppelte Größe auf) Bei 200 °C ca. 15 Minuten lang backen. Schmeckt toll zu Tomatengerichten aller Art, Salaten, mediterranen Gerichten Liebe Grüße Karin
Mmmmmmh! Klingt aber ganz schön lecker, das Kräuterbrot!
Bonjour Karin,
für Hefe haben die Franzosen den begriff "la levure", sprich: Lehwühr, was eigentlich auch schon ein Oberbegriff in Richtung Treibmittel ist. Levure kommt von dem Verb "lever", was wiederum aufstehen, erheben, heben bedeutet. Dennoch gibt es einen noch allgemeineren Begriff, nämlich "le levain", sprich: leväh (besser: einfach das französische Wort für Wein = vin nehmen und ein "le" davor setzen!). Levain kommt ebenfalls von lever. Mit diesem Wortschatz ausgerüstet, solltet Ihr eigentlich recht gut klar kommen bei Cora.
Aus meiner eigenen Erinnerung kann ich nicht sagen, ob es solche Mischmehle in la France zu kaufen gibt. Hier in Deutschland gibt es ja eigentlich so was Ähnliches, genannt Backmischung und angeboten sogar bei den Discountern. Sehr viel mehr wie Mehl, Trockenhefe, ein wenig Salz und etwas Zucker ist das Zeug ja auch nicht. Aber der Blick über den Grenzzaun (den es ja zum Glück nicht mehr gibt) sollte uns schlauer machen. Ich bin gespannt!
Hier ein neues Rezept aus Ulis Hexenküche. Bon Appetit!
Hallo Bernard, hier kommt die Nachspeise des Tages.
Zutaten: 3 Äpfel, 1 Tasse Rosinen, 2 cl Grand Manier (Orangenlikör), 1 Limette, 1 Orange, Zimt, Zucker, Honig, etwas Butter.
Zubereitung: die Rosinen ( Normale Kaffetasse reicht) in den 2cl Grand Manier einweichen, in der Zwischenzeit die Äpfel mit einem Apfelausstecher entkernen, anschließend schälen, danach in dünne Scheiben schneiden und halbieren.
Eine feuerfeste Auflaufform leicht mit Butter einfetten, die Äpfel nun schichtweise in die Form geben, dazwischen ein paar von den Rosinen dazugeben, etwas mit Limetten- und Orangensaft beträufeln.
Zum Schluß mit einem Zimt/Zuckergemisch bestreuen, danach den Honig (am besten aus einer Dosierflasche) darüberlaufen lassen, danach noch ein paar Butterflocken dazugeben.
Das Ganze bei ca.200 Grad etwa 15-20 Min. backen (dies ist nur ein Richtwert, den Bräunungsgrad darf ja jeder selber festlegen).
So soll das Werk vor dem Backen aussehen: [img]http://home.nwn.de/Paris/Forumbilder/Apfel 003.gif[/img] Und so dann nach dem Backen: [img]http://home.nwn.de/Paris/Forumbilder/Apfel 002.jpg[/img] Viel Spass beim Testen
Salut ULI
Eine Mischung aus Bratapfel und Tarte au Pommes. Klingt doch lecker, oder? Und sollte auch in Hinblick auf Weihnachten seine Liebhaber finden. Merci Uli!
Wird gemacht, mon General de la Cuisine! Hier kommt des Ulis erster Teil:
Bonjour les amis,
hier noch ein leckers Rezept zu Weihnachten, kommt vieleicht schon zu spät. Zuerst die Vorspeise:
CHAMPAGNERSUPPE
Zutaten für 4 Portionen: 500 ml Gemüsefond (Instant) 500 ml Champagner 2 Becher Schlagsahne 4 Eigelb Salz& Pfeffer Worcestershiresauce Prise Zucker 4 Scheiben Toastbrot 4 EL Butter 4 EL Petersilie (frische oder TK ) gehackt
Zubereitung
Gemüsefond und den Champagner aufkochen, 100 ml Sahne mit den Eigelb verrühren, dann in die aufgekochte Suppe rühren (nicht mehr kochen lassen), mit Salz, Pfeffer, Worcestershiresauce und der Prise ucker abschmecken. Die Toastbrotscheiben in kleine Würfel (Croutons) schneiden und in der Butter goldbraun rösten. Die restliche Sahne steif schlagen und dann vorsichtig in die Suppe einrühren, ggf. mit Salz & Pfeffer noch einmal abschmecken.
Mit den gerösteten Croutons und der Petersilie bestreuen.
Und schließlich folgt das triumphale Finale, bzw. des Ulis dritter Teil:
ÉCLAIRS MIT SCHOKOLADENCREME (LIEBESKNOCHEN)
(Meine Damen! Nicht was schon wieder denken!)
Zutaten für 4 Stück:
350 ml Milch
125 g Butter ( zimmerwarm )
Prise Zucker
Prise Salz
200 g Mehl
6 Eier
Für die Schokoladencreme:
4 Becher Schlagsahne
80 g Zucker
200 g Zartbitterschokolade
Zubereitung
Liebesknochen:
Milch, Butter, Zucker, Salz zum Kochen bringen, Mehl durch ein Sieb rasch hinzufügen, bis sich der Teig vom Boden löst (Branntteig), Masse auf 80 Grad abkühlen lassen. Nun die Eier rasch unterarbeiten, die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein Backblech (Backpapier nicht vergessen) aufspritzen.
Und nun das Ganze in den vorgeheizten Backofen (220°, das Ganze bei reduzierter Hitze ( 180° ) ca.15 Min. backen.
Schokoladencreme:
Sahne im Topf aufkochen, sogleich vom Herd ziehen, die Schokolade und den Zucker darin auflösen, die Masse in eine Schüssel geben und eine Tag im Kühlschrank ruhen lassen.
Dann die Masse mit einem Rührgerät aufschlagen, in einen
Spritzbeutel füllen und damit die in der Zwischenzeit halbierten
Liebesknochen füllen, die andere Hälfte darauflegen und zum Schluß das ganze mit Puderzucker bestreuen.
BON APPETIT
A bientôt et Salut ULI
Mein lieber Uli! Bei 150 Millionen Kalorien hab' ich aufgehört zu zählen! Aber leckerrrrrrrrr! Es treibt einen direkt in die Küche!
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