Hi ihr Paris-Kenner! Öhm ich hab da mal ne Frage: Wir fahren bald für ne Woche nach Paris und wollen uns natürlich auch sofort ins Nachtleben stürzen!!! Nur wir sind 15 gibt es da ein par Clubs wo wir auf jedenfall reinkommen bzw clubs die wir meiden sollten weil es doch kein sinn haben würde es dort zu versuchen... Oh und dann wollte ich ich wissen, sind die Zigaretten in Paris/Frankreich viel teuerer als in Germany, lohnt es sich ne Stange mitzunehemen?
zunächst mal: die Gesetze zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit (schreckliche Bezeichnung!) lauten in La France in etwa so, wie hier in Allmagne. Das bedeutet: Das Rauchen in der Öffentlichkeit, sowie der Besuch von Discos, Clubs, Gaststätten usw. ist nach 22 Uhr nicht erlaubt. (Und vor 22 Uhr für Heranwachsende unter 16 eigentlich auch nur in Begleitung Erwachsener).
Sollte also was passieren, d.h. solltet Ihr in eine Kontrolle kommen, dann bedeutet das mindestens eine Nacht bei den Flics und im unangenehmsten Fall die persönliche Abholung durch die Erziehungsberechtigten.
Soweit die rechtliche Seite und zu möglichen Konsequenzen. Nun zu den Fragen: Ein Päckchen Cigarettes kostet seit Januar in La France etwa 5 Euros. Die interessanten Clubs öffnen durch die Bank nicht vor 22 Uhr, die meisten sogar erst gegen Mitternacht. Es gibt wohl keinen seriösen Club mehr ohne Türsteher (Du kummst hier nit rrrein!) und der hat den Auftrag, zunächst mal zu schauen, daß vor allem solvente Besucher den Laden betreten. Das bedeutet, daß er nach Güte der Kleidung und Alter geht. Jeans und Regenjacke sind da nicht angesagt. Und das Alter sollte so liegen, daß zumindest Euros aus der Schatulle der Eltern zu vermuten sind, besser aber noch, selbst verdient werden. Relativ hohe Eintrittspreise regeln diesen Punkt noch zusätzlich.
Will man trotz Insolvenz und niedrigen Alters dennoch gerne hinein, dann muß man wirklich Extravagantes in Sachen Kleidung zur Schau stellen. Solche Leute nennt man dann Branchés, was so viel wie Insider oder Szene-People bedeutet. Wenn sie kommen, dann ist die Dicke der Geldbörse eher zweitrangig, denn sie peppen den Schuppen ja schon aufgrund ihrer krassen Erscheinung auf und darüber freut sich ein Gastronom natürlich.
Empfehlen kann man hier eigentlich keine Clubs, denn die Einlasspraxis hängt ganz wesentlich vom diensthabenden Türsteher ab. Und da aufgrund einiger kleinerer Vorkommnisse in Paris die Wahrscheinlichkeit von Razzien bzw. Kontrollen deutlich gestiegen ist, werden auch die Türsteher genauer hinsehen. So ist die nackte Wahrheit in der Stadt der Lichter. Und mal ehrlich: "Irgendwie macht es auch Sinn!", sagt der alte und rückständige Bernard
Aslso dat heißt wenn ich mit nem erwachsenen bis 21.59 in ner Disco bin geht das Klar? (Na super) Kannst du uns trotzdem was empfehelen. Ich hab von freunden gehört, dass das Queens ganz cool sein soll, is aber anscheinend ne homodisco aber das stört einen ja nicht.
Jut über mehr antworten würde ich mich auch nicht aufregen und wenn jemand n coolen Club kennt dann bitte sofort melden.
zu Satz 2: Das geht juristisch gesehen klar - wobei der Erwachsene ein Erziehungsberechtigter oder ausdrücklich (Beweispflicht!) von ihm beauftragt sein muß. Könnte zum Beispiel bei Klassenfahrten ein Lehrer sein.
zu Satz 3: La Loco(motive) wird immer wieder gerne von jungen Weltenbummlern empfohlen (M° Blanche, im Hause Moulin Rouge)
zu Satz 4: Stimmt! Aber wenn's nicht stört... . Gehört allerdings zu den Edelschuppen mit edlen Preisen. Kunststück...wer die Mieten auf den Champs Elysées kennt, der hat da tiefstes Verständnis.
zu Satz 5: Da Fragen nach Abendvergnügen immer wieder gestellt werden, sollten sich hier wirklich alle Traveller mit entsprechenden guten und weniger guten Erfahrungen verewigen.
Alternativen zu Discos und Clubs können mehr oder weniger spontane Sessions mitten auf der Straße sein: Hip-Hopper, Skater, Artisten, Break-Dancer - sie treffen sich regelmäßig vor dem Centre Pompidou, auf den Treppen vor der Grande Arche, auf der Terrasse Chaillot und nächtens auf der Pont des Arts und auf der Place St. Michel. Wenn's schön warm ist auch an den Seine-Quais vor allem auf der Îles St. Louis (aber nicht nur) und an den Quais vor dem Musée de la Sculpture en plein Air. Letzteres eher für ältere Semester: Tanz im Freien bei Jazz und Tango.
So, nun warten wir noch auf Tipps von unseren Usern!!! Viele Grüße Bernard
Hi du is des in Paris wircklich so schlimm wenn man mit 15 1/2 nach 10 noch draußen is, ich mein in Deutschland juckt des ja auch kein schw... wie is des in Paris?????
Mal ehrlich: in Paris juckt das eigentlich auch niemanden. Zumal die Polizei ja weiß, wieviele Touristen jüngsten Alters da so rumtoben. In der Regel endet eine Kontrolle (die zugegebenerweise auch sehr selten sind) bei einem Ausländer mit einem freundschaftlichen Rat, doch nun besser das Hotel aufzusuchen. Aber das kann ich hier doch nun wirklich nicht schreiben, oder? Bernard
also ich beobachte immer gerne das Internetcafé im Quartier Latin in der Rue de la Harpe. Geht man sie von Boul' St. Germain hinein, dann kommt es gleich auf der rechten Seite. Weil hier die halbe Studentenschaft der Sorbonne rumhängt, ist hier immer was los und es gibt viele auch deutsche Studenten, mit denen man quatschen kann. Und dann gibt es noch nette Kneipen auf einem Miniplatz, den man erreicht, wenn man ab Rue des Écoles die Cardinal Lemoine stur bergauf läuft. Kurz vor der Place de la Contrescarpe (auch mit netten Lokalen zum Leute treffen) liegt ganz versteckt dann ein kleinerer Platz mit zwei, drei Studentenkneipen - da tobt der Bär!
hallo bernard, hab mir jetzt mal deine infos notiert, vielen dank! der tobi meldet sich wohl auch nicht mehr oder?? sag mal, findest dus eigentlich riskant, mit dem auto nach paris zu fahren?? kommt billiger...lg
stimmt, der Tobi hat seit Dienstag nichts mehr von sich hören lassen. Hoffentlich hab ich ihn nicht mit meiner bösen Erkältung angesteckt! Ist ja immerhin ein Virus... Schon gut! Ich bin mal wieder albern!
Mit dem Auto nach Paris fahren ist nicht riskanter, wie eine andere x-beliebige Fahrt auch. Mit dem Auto in Paris herumfahren ist da schon eine andere Sache. Man sollte in Paris umgehend einen Parkplatz suchen und das Auto bis zur Rückfahrt dort auch stehen lassen. Der Verkehr ist nämlich wirklich zwischendurch mal so dick, daß man da schnell den Überblick verlieren kann, wenn man das nicht gewohnt ist. Zum Beispiel kennt man dort keine markierten Fahrspuren (nur direkt vor großen Kreuzungen hier und da mal). Und dann kann es sein, daß man ganz rechts fährt, rechts abbiegen will, aber noch rechter hinter ein paar Bäumen eine fast unsichtbare Busspur ist, auf der auch Taxen, Motorräder, Fahrräder, Krankenwagen und Polizeiautos fahren und zwar mit Schmackes! Und wer dann als Rechtsabbieger aus Deutschland noch weis, daß dies die ungefährlichste Art ist, die Straße zu wechseln, der wird schnell eines Besseren belehrt!
Außerdem aber ist es sehr schwierig, in Paris überhaupt einen Parkplatz zu finden. Man ist mit Metro und Bus einfach schneller. Also während des Aufenthaltes stehenlassen die alte Kiste. Doch wohin mit dem Auto, wenn man angekommen ist? Vielleicht hat man ja Glück, einen Laternenparkplatz zu finden. Der kostet nix und ist deshalb am preiswertesten. Aber genau schauen, daß das auch ein erlaubter Parkplatz ist! Die Flics von Paris haben keine Hemmungen, auch Touristenfahrzeuge abzuschleppen oder sie mit einer Parkkralle auszustatten! Nächste und zweitbequemste Möglichkeit ist das Parken in einer Tiefgarage bzw. einem Parkhaus in der Nähe (davon gibt es viele in Paris). Das kostet zwar, ist aber sicher vor Polizeiaktionen. Billiger, aber dafür auch unbequemer ist der Parkplatz am Stadtrand. An jeder Ausfahrt (Porte de...) der Périphérique (Ringautobahn um Paris) gibt es in der Nähe eine Art Park & Ride-Parkplatz. Er ist gut ausgeschildert und meist im Freien. Dort ist das Parken zwar auch kostenpflichtig, aber billiger, wie in den Parkhäusern der Stadt. Von dort muss man dann mit der Metro weiterfahren.
Für alle Arten des Parkens gilt: Fahrzeug am besten vollständig leer machen und alle Klappen und Fächer offenstehen lassen. Damit macht man deutlich, daß es nichts zu holen gibt und verhindert so wirksam Aufbrüche. Ist das Auto sichtbar höherwertig und könnte zum Klauen reizen (auch ein Golf GTI gehört schon dazu!) dann sollte man ausschließlich Parkhäuser bzw. Tiefgaragen bzw. einen möglicherweise vorhandenen Hotelparkplatz benutzen. Sieht das Auto hingegen typisch französisch aus: Kleinwagen, beulig, malerische Kratzer und mit Liebe seit Jahren der Autowäsche ferngehalten - kurz: wenn das Auto so, wie z.B. meins aussieht, dann ist jeder legale Parkplatz recht.
Noch was: wenn man in Paris fährt und die Richtung bzw. die unsichtbare Spur wechselt, dann immer den Blinker benutzen! Das ist in Allemagne ja inzwischen verpönt. In Paris nimmt so manch ein anderer Fahrer darauf Rücksicht... Sollte es doch mal knallen: freundlich lächeln und Ruhe bewahren, den Wortschwall und die heftigen Gesten des anderen Fahrers leerlaufen lassen, bewußt ein paar Worte Deutsch sprechen, eine grüne Versicherungskarte (umsonst bei der Versicherung) und einen internationalen Unfallbericht (entweder bei der Versicherung oder beim ADAC) dabeihaben. Bericht ausfüllen, austauschen und gut. Ist man ADAC-Mitglied, dann vielleicht auch beim entsprechenden Vertreter in Paris anrufen. Der hilft ebenfalls kostenlos. Wird's ganz prekär, dann an die Botschaft wenden. Aber das ist schon sehr unwahrscheinlich, daß es dazu kommt. Aber: wer vorsorgt, der kommt selten in unangenehme Situationen!
So, nun wünsche ich gute Fahrt und immer eine Handbreit Straße unter den Pneus ! Bernard
Doch ich bin noch da Als 1. wir fliegen in den Osterferien nach Paris... 2. ich war nur so lange nicht mehr hier weil meine Festplatte verreckt is aber jetzt hab ich ne neue und alles is wieder "supi" *g*
DANKE *G* em sehr viele touris wir haben gehofft das der flieger fast leer is??? das is ja dann nicht so der fall .... na, ja vieleicht verschieben wir das auch auf pfingsten....
hey tobi, wenn an pfingsten fliegst, dann meldest dich nochmal*gg* was, ihr fliegt?? wie teuer ist das denn? hatten wir auch vor, aber jetzt müssen wir uns leider mitm auto durch paris schlagen
öh - Pfingsten ist die zweite Hauptreisezeit. Am meisten Platz hat man im Juli/August. Da sind die Pariser au bord de le mer - in ihren Sommerhäuser am Meer (oder manchmal auch in der Province). Dann ist der Verkehr manchmal wie ausgestorben, viele Läden und Restos geschlossen und die Temperaturen heiß und stickig und ganz Paris gebeutelt von einer dicken fetten Smogglocke. Vielleicht doch lieber Ostern oder Pfingsten? Ich sage oui!
hier wird sich nicht geschämt! Wir sind doch hier unter uns! Fast wie eine Familie und da ist (fast) alles erlaubt. Und der Juni geht voll in Ordnung. Da ist noch Schule für die französischen Schülerlein und das Leben in der Metropole läuft auf Hochtouren. Die Cafés sind besetzt und die Menschen schlürfen den Apéritif oder den Café in der warmen Sonne und reden über's -na was wohl?- klar! das Essen! Ein wahres Lieblingsthema aller Pariser. Man lausche nur mal ein wenig. Überall fällt nach spätestens fünf Minuten Gespräch das Wort "manger". Sie haben aber auch recht. Meine Planungen für unseren Parisaufenthalt Ende April drehen sich eigentlich auch samt und sonders um "manger". In diesem Sinne: Bon Apétit! Bernard
okay okay papa, ich schäm mich ab jetzt nicht mehr!*lach* ist schade, dass wir uns in paris nicht sehen können, aber du musst mir dann erzählen, wie es war ja? mit wem fährst du denn eigentlich? naja, die franzosen hab ja ein gutes essen, da darf man schon mal drüber reden oder? bin schon mal auf die vielen gespräche über "manger" gespannt! na dann....bis bald! maria
klar wird alles Neues, was ich in Paris entdecke detailliert berichtet. Ehrensache! Da die beste aller Ehefrauen, die ich begleiten darf, schon angekündigt hat, den Schwerpunkt auf Kulinarisches legen zu wollen, kann ich wohl dann auch so einiges zum Thema "manger" beitragen.
Eine Revue, die wir noch nicht kennen, steht auch auf dem Programm. Und ansonsten natürlich Shopping und vor allem "faire les terrasses", was soviel wie "im Straßencafé sitzen, sich stundenlang an einem kleinen schwarzen Kaffee aufhalten und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen" bedeutet.
Darf ich eure familie mal kurz stören????? Ne ich wollt nur mal kurz den Tobi loben der hat nähmlich genau meine Fragen gestellt und mir gehts genauso.. (auch bald 16)
Weil wir fahren in Pfingstferien mit ner Jugendgruppe nach Paris jipppiiii ok mit dem ZUG........
Also wollt nur noch mal sagen wenn hier jemand noch ein par tips hat der soll bitte was reinschreiben ....
ja klar, jetzt gehörst du auch zur familie, bruder markus..*gg* ach quatsch... markus, jetzt hätt ich mal ne frage an dich: wie viel zahlt ihr denn für den zug? uns wäre es auch lieber als mit dem auto durch die strassen zu hetzen! und von wo aus fahrt ihr denn? lg maria
naja, das is aber auch nicht gerade billig ne... habt ihr schon mal nachgedacht, mit dem flugzeug nach paris?? da gibts zum teil auch recht billige angebote... lg maria
Paris ist eine Sucht, von der ich nie loskommen werde. Egal was sich in meinem Leben so getan hat, öfter nach Paris fahren um einfach nur die Vielfalt zu geniessen - das ist immer gleich geblieben.
***** Paris atmen, stärkt die Seele. Victor Hugo *****
Ich habe nie solche Regenbogen gesehen wie über der Stadt Paris, ich habe auch nie solchen Regen gesehen - o Gott, ich habe Heimweh. Katherine Anne Porter
+++++ Ajoutez deux lettres - Paris: c'est le paradis.
Jules Renard
Paris und nochmals Paris. Alles was in dieser Stadt Spaß macht. Außerdem noch die Kunst internationaler Küche (was wohl auch sonst?), Musik von 50-ern bis zu den 80-ern, vor allem Instrumentale, aber auch Charts, Formel 1, Werder Bremen. Aufgrund meiner ehemaligen Berufstätigkeit: Zirkus und Varieté. Und ganz viel lesen, vor allem alles, was auch nur am Rande mit Paris zu tun hat.
zunächst mal: die Gesetze zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit (schreckliche Bezeichnung!) lauten in La France in etwa so, wie hier in Allmagne. Das bedeutet: Das Rauchen in der Öffentlichkeit, sowie der Besuch von Discos, Clubs, Gaststätten usw. ist nach 22 Uhr nicht erlaubt. (Und vor 22 Uhr für Heranwachsende unter 16 eigentlich auch nur in Begleitung Erwachsener).
Sollte also was passieren, d.h. solltet Ihr in eine Kontrolle kommen, dann bedeutet das mindestens eine Nacht bei den Flics und im unangenehmsten Fall die persönliche Abholung durch die Erziehungsberechtigten.
Soweit die rechtliche Seite und zu möglichen Konsequenzen. Nun zu den Fragen: Ein Päckchen Cigarettes kostet seit Januar in La France etwa 5 Euros. Die interessanten Clubs öffnen durch die Bank nicht vor 22 Uhr, die meisten sogar erst gegen Mitternacht. Es gibt wohl keinen seriösen Club mehr ohne Türsteher (Du kummst hier nit rrrein!) und der hat den Auftrag, zunächst mal zu schauen, daß vor allem solvente Besucher den Laden betreten. Das bedeutet, daß er nach Güte der Kleidung und Alter geht. Jeans und Regenjacke sind da nicht angesagt. Und das Alter sollte so liegen, daß zumindest Euros aus der Schatulle der Eltern zu vermuten sind, besser aber noch, selbst verdient werden. Relativ hohe Eintrittspreise regeln diesen Punkt noch zusätzlich.
Will man trotz Insolvenz und niedrigen Alters dennoch gerne hinein, dann muß man wirklich Extravagantes in Sachen Kleidung zur Schau stellen. Solche Leute nennt man dann Branchés, was so viel wie Insider oder Szene-People bedeutet. Wenn sie kommen, dann ist die Dicke der Geldbörse eher zweitrangig, denn sie peppen den Schuppen ja schon aufgrund ihrer krassen Erscheinung auf und darüber freut sich ein Gastronom natürlich.
Empfehlen kann man hier eigentlich keine Clubs, denn die Einlasspraxis hängt ganz wesentlich vom diensthabenden Türsteher ab. Und da aufgrund einiger kleinerer Vorkommnisse in Paris die Wahrscheinlichkeit von Razzien bzw. Kontrollen deutlich gestiegen ist, werden auch die Türsteher genauer hinsehen. So ist die nackte Wahrheit in der Stadt der Lichter. Und mal ehrlich: "Irgendwie macht es auch Sinn!", sagt der alte und rückständige Bernard
zu Satz 2: Das geht juristisch gesehen klar - wobei der Erwachsene ein Erziehungsberechtigter oder ausdrücklich (Beweispflicht!) von ihm beauftragt sein muß. Könnte zum Beispiel bei Klassenfahrten ein Lehrer sein.
zu Satz 3: La Loco(motive) wird immer wieder gerne von jungen Weltenbummlern empfohlen (M° Blanche, im Hause Moulin Rouge)
zu Satz 4: Stimmt! Aber wenn's nicht stört... . Gehört allerdings zu den Edelschuppen mit edlen Preisen. Kunststück...wer die Mieten auf den Champs Elysées kennt, der hat da tiefstes Verständnis.
zu Satz 5: Da Fragen nach Abendvergnügen immer wieder gestellt werden, sollten sich hier wirklich alle Traveller mit entsprechenden guten und weniger guten Erfahrungen verewigen.
Alternativen zu Discos und Clubs können mehr oder weniger spontane Sessions mitten auf der Straße sein: Hip-Hopper, Skater, Artisten, Break-Dancer - sie treffen sich regelmäßig vor dem Centre Pompidou, auf den Treppen vor der Grande Arche, auf der Terrasse Chaillot und nächtens auf der Pont des Arts und auf der Place St. Michel. Wenn's schön warm ist auch an den Seine-Quais vor allem auf der Îles St. Louis (aber nicht nur) und an den Quais vor dem Musée de la Sculpture en plein Air. Letzteres eher für ältere Semester: Tanz im Freien bei Jazz und Tango.
So, nun warten wir noch auf Tipps von unseren Usern!!! Viele Grüße Bernard
stimmt, der Tobi hat seit Dienstag nichts mehr von sich hören lassen. Hoffentlich hab ich ihn nicht mit meiner bösen Erkältung angesteckt! Ist ja immerhin ein Virus... Schon gut! Ich bin mal wieder albern!
Mit dem Auto nach Paris fahren ist nicht riskanter, wie eine andere x-beliebige Fahrt auch. Mit dem Auto in Paris herumfahren ist da schon eine andere Sache. Man sollte in Paris umgehend einen Parkplatz suchen und das Auto bis zur Rückfahrt dort auch stehen lassen. Der Verkehr ist nämlich wirklich zwischendurch mal so dick, daß man da schnell den Überblick verlieren kann, wenn man das nicht gewohnt ist. Zum Beispiel kennt man dort keine markierten Fahrspuren (nur direkt vor großen Kreuzungen hier und da mal). Und dann kann es sein, daß man ganz rechts fährt, rechts abbiegen will, aber noch rechter hinter ein paar Bäumen eine fast unsichtbare Busspur ist, auf der auch Taxen, Motorräder, Fahrräder, Krankenwagen und Polizeiautos fahren und zwar mit Schmackes! Und wer dann als Rechtsabbieger aus Deutschland noch weis, daß dies die ungefährlichste Art ist, die Straße zu wechseln, der wird schnell eines Besseren belehrt!
Außerdem aber ist es sehr schwierig, in Paris überhaupt einen Parkplatz zu finden. Man ist mit Metro und Bus einfach schneller. Also während des Aufenthaltes stehenlassen die alte Kiste. Doch wohin mit dem Auto, wenn man angekommen ist? Vielleicht hat man ja Glück, einen Laternenparkplatz zu finden. Der kostet nix und ist deshalb am preiswertesten. Aber genau schauen, daß das auch ein erlaubter Parkplatz ist! Die Flics von Paris haben keine Hemmungen, auch Touristenfahrzeuge abzuschleppen oder sie mit einer Parkkralle auszustatten! Nächste und zweitbequemste Möglichkeit ist das Parken in einer Tiefgarage bzw. einem Parkhaus in der Nähe (davon gibt es viele in Paris). Das kostet zwar, ist aber sicher vor Polizeiaktionen. Billiger, aber dafür auch unbequemer ist der Parkplatz am Stadtrand. An jeder Ausfahrt (Porte de...) der Périphérique (Ringautobahn um Paris) gibt es in der Nähe eine Art Park & Ride-Parkplatz. Er ist gut ausgeschildert und meist im Freien. Dort ist das Parken zwar auch kostenpflichtig, aber billiger, wie in den Parkhäusern der Stadt. Von dort muss man dann mit der Metro weiterfahren.
Für alle Arten des Parkens gilt: Fahrzeug am besten vollständig leer machen und alle Klappen und Fächer offenstehen lassen. Damit macht man deutlich, daß es nichts zu holen gibt und verhindert so wirksam Aufbrüche. Ist das Auto sichtbar höherwertig und könnte zum Klauen reizen (auch ein Golf GTI gehört schon dazu!) dann sollte man ausschließlich Parkhäuser bzw. Tiefgaragen bzw. einen möglicherweise vorhandenen Hotelparkplatz benutzen. Sieht das Auto hingegen typisch französisch aus: Kleinwagen, beulig, malerische Kratzer und mit Liebe seit Jahren der Autowäsche ferngehalten - kurz: wenn das Auto so, wie z.B. meins aussieht, dann ist jeder legale Parkplatz recht.
Noch was: wenn man in Paris fährt und die Richtung bzw. die unsichtbare Spur wechselt, dann immer den Blinker benutzen! Das ist in Allemagne ja inzwischen verpönt. In Paris nimmt so manch ein anderer Fahrer darauf Rücksicht... Sollte es doch mal knallen: freundlich lächeln und Ruhe bewahren, den Wortschwall und die heftigen Gesten des anderen Fahrers leerlaufen lassen, bewußt ein paar Worte Deutsch sprechen, eine grüne Versicherungskarte (umsonst bei der Versicherung) und einen internationalen Unfallbericht (entweder bei der Versicherung oder beim ADAC) dabeihaben. Bericht ausfüllen, austauschen und gut. Ist man ADAC-Mitglied, dann vielleicht auch beim entsprechenden Vertreter in Paris anrufen. Der hilft ebenfalls kostenlos. Wird's ganz prekär, dann an die Botschaft wenden. Aber das ist schon sehr unwahrscheinlich, daß es dazu kommt. Aber: wer vorsorgt, der kommt selten in unangenehme Situationen!
So, nun wünsche ich gute Fahrt und immer eine Handbreit Straße unter den Pneus ! Bernard
ich möchte doch sooo gerne ja sagen. Aber weder Ryanair noch Germanwings bedienen Stuttgart und München in Richtung Paris. Man könnte gerade noch mit Germanwings von München nach Köln/Bonn und dann weiter nach Paris - hätte aber im schönen Rheinland einen Tag Aufenthalt...
Ansonsten kosten die günstigsten Flüge wahlweise ab München oder Stuttgart so um die 220 € für Hin- und Rückflug inkl. Tax. Nun ja, recht günstig ist das eigentlich schon. Man müsste mal vergleichen.
Wenn Du selber mal schauen möchtest, liebe Maria: links im blauen Frame auf Flüge klicken und An- und Abflughafen eingeben. Alternativ werden solche Flüge auch unter dieser Adresse ausgeworfen: http://flights2.infosys.de/index.phtml/neutral11.
Die angegebenen Preise sind ca.-Preise und werden in der Regel nur bei Buchung über Internet gewährt. Buchungen im Reisebüro sind meist teurer.
Was soll ich machen - es geht einfach nicht billiger. Schluchzschluchz! Oder hat da jemand unserer kleinen Parisfamilie hier im Forum einen ultrageheimen Geheimtipp? Bittebittebitte - gebt ihn weiter! Ganz schnell hier im Forum!
Das Printania Maillot liegt an der Porte de Maillot in der Rue du Débarcadère 22 im 17. Arr.. Es ist relativ klein mit seinen 24 Zimmern. Aber man bietet den Gästen schon was: Internetzugang, Haartrockner, TV mit Kabel-/Satellitenanschluß, Minibar und Telefon auf den Zimmern. Na ja und einen Aufzug gibt es auch. Außerdem Schließfächer für Wertsachen. Das Haus ist 24 Stunden geöffnet und hat einen Nachtportier (ist nicht überall so). Es wird das kontinentale Frühstück (1 Croissant, Baguette, Marmelade, Butter (beides abgepackt) mit Heißgetränk), aber auch ein Frühstücksbuffet, das allerdings für 10 €, angeboten. Für ein Zwei-Sterne-Hotel ist das gut.
Einzelzimmer ab 100 €, Doppel ab 120 € Tripel: ab 150 €.
Nächste Metro: Porte Maillot, nächste RER:RER-Linie C ebenfalls Porte Maillot.
Der Arc de Triomphe ist etwa 900 Meter weg.
Das Haus ist ein altpariser Wohnhaus und hat außer dem Erdgeschoß noch vier weitere Etagen und eine ausgebaute Dachetage. Das schmale Haus (3 Fenster nebeneinander - mehr paßt nicht) liegt ein einer schmalen Wohn-Einbahnstraße mit beidseitig parkenden Autos, das bedeutet in Paris: der Straßenlärm zieht sich wie in einer Schlucht nach oben. Ratschlag (gilt für fast alle Hotels in Paris): wenn möglich ein Zimmer zum Hof wählen. Gegenüber in der Nummer 17 befindet sich in einer ehemaligen Markthalle ein großer Sportclub, das heißt: motorisierte Zweiradfahrer sausen ziemlich locker durch die Straße (vorsicht beim Überqueren!). Gleich nebenan an der Straßenecke ist ein nettes Bistro/Restaurant. Außerdem in der Straße: ein Chinese, ein Inder und eine Bar (Crew Bar). Drei weitere Bistros sind nahebei auf dem Wege zur Metro auf dem Bouleard Pereire.
Es handelt sich um eine nette und bürgerliche Gegend, aber das Pariser Leben fängt erst am Triumpfbogen an, ansonsten ist hier Ruhe. Da aber der Bogen ja gar nicht so weit weg ist, ist das nicht tragisch. Da man aufgrund der Stadtrandlage (nordwestlich, Richtung La Défense) auf den ÖPNV angewiesen ist, lohnt bei längerem Aufenthalt immer eine Wochen-Carte Orange oder zumindest eine Tageskarte Mobilis.
Alles in allem: typisch für Paris: die günstigen Hotels liegen eben nicht so zentral, die Zimmer sind klein, aber ordentlich. Und die Metro macht alles gut erreichbar.
Ach ja, um die Lieben daheim zu beruhigen: so kann man aus Deutschand erriecht werden: fon: 0033 1 45 74 24 51, fax: 0033 1 45 72 41 61
wenn Balkons, dann nur nach Hinten raus. Und typische Balkons in altpariser Häusern sehen etwas kurios aus: Fenstertür bis Boden und davor in einem Abstand von 30 bis 50 cm ein hübsches schmiedeeisernes Gitter. Nur in den Mansarden sind die Balkons meist so breit, daß auch mal ein Stuhl draufpaßt. Normalerweise reicht es also gerade mal für einen Blumentopf.
Rauchen in den Hotels ist üblicherweise erlaubt. Ausnahme ist meist der Frühstücksraum während des Frühstücks. Also: als letzer frühstücken, dann hat niemand mehr was gegen die Zigarette danach beim letzten Rest in der Café au Lait-Tasse.
In sehr neuen, meist größeren Hotels gibt es oft auch schon Nichtraucherzimmer. Aber wer will in Paris schon in die Glaskästen, die sich Häuser nennen?
das Rive Gauche dürfte eigentlich nicht in der Nähe des Louvre liegen, dann müsste es Rive Droite heißen. Aber ich schau mal. es gibt 5 Hotels, die den Begriff "Rive Gauche im Namen führen. Allerdings nur eines, welches einfach nur Rive Gauch Hotel heißt. Auf das stürze ich mich mal. Ha! Sie liegen alle auf der linken Seite der Seine, also so gesehen tatsächlich nicht in der Nähe des Louvre, weil ja die Seine dazwischen ist. Denken wir uns die aber weg, dann ist es wirklich nicht mehr so weit bis zum alten Königspalast. Also, das Rive Gauche Hotel (wenn's das ist!) liegt in St. germain in der Rue des St. Pères. Es ist schnuckelig fast privat mit seinen nur 21 Zimmern. Völlig ausreichende zwei Sterne bezeichnen seinen Komfort. Hervorzuheben ist eine nette Terrasse, Kabel- und Satelliten-TV auf den Zimmern und natürlich Telefon. Durch einen Nachtwächter kann man 24 Stunden kommen und gehen, wann man will. das Frühstück nennt sich kontinental, d.h. Croissant, Baguette, Butter, Konfitüre, Heißgetränk. Und hier nun der Bezug auf den Louvre: bis zu eben jenem sind es 750 Meter (über die Pont des Arts) und zum Musée d'Orsay 500 Meter. Die zuständige Metrostation ist St. Germain des Prés. Von der Metro aus noch ein kleines Stückchen in Richtung 7. Arr. gehen, dann rechts in die Rue des Pères, geradeaus über die nächste Kreuzung überweg (Rue de L'Uiniversité / Rue Jacob) und dann kommt's gleich. Telefon: 0033 (0)1 42 60 34 68.
Es ist ein typisches recht schmales altpatiser Sandsteinhaus mit 4 Etagen und ausgebauter Mansarde. Die Straße ist Einbahn von der Seine wegführend, zweispurig und mit Parkverbot. Ds ist nett, weil man sieht mehr von den vielen kleinen Läden mit Schwerpunkt Antiquitäten. Interessantes Restaurant in der Nähe: Au Beaujolais in der Rue Grégoire du Tours. Deutlich billiger (aber weiß Gott nicht schlechter!!!) jedoch das Tire-Bouchon im Nachbararrondissement 5 (Quartier Latin).
Alles in allem: nette Gegend, das Hotel akzeptabel. Was will man mehr?
willkommen zurück in Allemagne. Tja, die Hotels in Paris zeichnen sich alle durch sehr kleine Zimmer aus (mal abgesehen von den Hotels, die ihre Sterne kaum noch auf's Schild kriegen). Aber letztenendes schläft man ja doch nur dort und bei geschlossenen Augen ist's eh egal, wie groß das Zimmer ist.
Über diverse Alkoholpegel sag' ich hier mal nix. Aber über die Fahrzeiten der Metro. Hier ist der Mensch mit Sinn für Details klar im Vorteil. Nicht nur, daß ich hier auch immer mal wieder auf die Betriebszeiten hinweise - auf jedem einzelnen Bahnsteig der Metrostationen kann man immer die Uhrzeit für den ersten und letzten Zug, der an diesem Bahnsteig täglich hält, ablesen. Immer in der Mitte eines Bahnsteiges hängen Schilder, direkt über den Köpfen der Menschen, wo auch noch mal die Linie und die Fahrtrichtung draufstehen. Und eben auch die Abfahrtzeit des ersten und letzten Metrozuges.
Na ja - wir sind ja noch jung - wir können uns ja noch steigern!
Viel Spaß bei der Planung des nächsten Paris-Besuches wünscht
Bernard
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